In verschiedenen Beteiligungsformaten konnten sich Interessierte aktiv einbringen und ihre Anmerkungen und Ideen gemeinsam diskutieren. Insgesamt zeigte sich dabei eine überwiegend wohlwollende Einstellung gegenüber einer Verkehrsberuhigung des Quartiers sowie positives Feedback zu den Möglichkeiten der Beteiligung.
Im Nachgang zu der Auftaktveranstaltung im Juni 2021 wurde in einem Auslosungs- und Einigungsprozess die Besetzung des freiRaum Ottensen Beirats vorgenommen. Der Beirat ist neben den punktuellen Formaten ein wichtiger konstanter Baustein der Beteiligung, da er bis Projektende in seiner Funktion als Begleitgremium bestehen bleibt.
Die Ergebnisse von Beteiligungsformaten werden gesammelt und zusammengefasst und sind Teil des Entwicklungsprozesses des Verkehrskonzepts:
Im August 2021 gab es für alle Interessierten die Möglichkeit, sich bei einen kartenbasierten dreiwöchigen Online Dialog einzubringen. Das Expertenwissen der Nutzer*innen des Stadtteils zu Erhaltenswertem und defizitären Situationen im Stadt- und Verkehrsraum ist in mehr als 2.000 Beiträgen und Kommentaren eingegangen. Neben inhaltlichen Ideen, Wünschen und Kritik sind anhand der Beiträge auch die unterrepräsentierten Perspektiven der Zielgruppen Gewerbetreibende, Kinder- und Jugendliche sowie mobilitätseingeschränkte Personen identifiziert worden. Dies war Grundlage für die Entwicklung weiterer zielgruppenspezifischer Beteiligungsformate.
Radfahren
Autofahren
Aufenthaltsflächen
Barrierefreiheit
Begrünung
Liefern
Parken
Zu Fuß gehen
Im November 2021 wurden ca. 120 lokale Gewerbetreibende in ihren Geschäften aufgesucht, um ihre derzeitige (Liefer-) Situation genauer zu erfragen.
In zwei Fokusgruppen im November 2021 konnten mobilitätseingeschränkte Personen sowie Kinder- und Jugendliche ihren Alltag im Projektgebiet schildern und den Planer*innen Wünsche für ein zukünftiges Ottensen mit auf den Weg geben.
Fokusgruppe „Barrierefreiheit“
Fokusgruppe „Kinder- und Jugendbeteiligung“
Im Dezember 2021 wurden im Rahmen einer digitalen Informationsveranstaltung die vorläufigen Beteiligungsergebnisse vorgestellt, die in einem darauffolgenden Workshop auf Richtigkeit geprüft und für die in 2022 startende Planungsphase konkretisiert wurden.
Zusammenfassung der Ergebnisse 1. Informationsveranstaltung und Workshop
Um die Ergebnisse der oben einzeln beschriebenen und dokumentierten Beteiligungsformate zusammen zu fassen wurde eine Gesamtdokumentation des Beteiligungsprozesses im Jahr 2021 erarbeitet. Die Ergebnisse im Überblick können hier eingesehen werden.
Präsentation: Zusammenfassung der Beteiligung in 2021
Schriftliche Zusammenfassung der Beteiligung in 2021
Ende Februar 2022 fand die zweite Informationsveranstaltung gefolgt von einem vertiefenden Workshop zum Thema "Verkehrsberuhigung konkret - Varianten eines autoarmen Ottensens" statt. Ziel des Workshops waren die Diskussion und Weiterentwicklung der vorgestellten vier Varianten des Verkehrskonzepts.
Zusammenfassung der Ergebnisse 2. Informationsveranstaltung und Workshop
Beim Große Brunnenstraßenfest am 17. September 2022 konnten Ottenserinnen und Ottenser auf der erst kürzlich autofreien Fläche in der Großen Brunnenstraße über die Mobilität in Ottensen auszutauschen und erfahren, wie es mit dem Projekt freiRaum Ottensen weitergeht. Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche wurde der Tag begleitet mit Musik, Kinderspielaktionen sowie der Möglichkeit Lastenfahrräder zu testen.
Am 18. Februar 2023 veranstaltete das Bezirksamt Altona einen Bürger*innen Workshop zu möglichen Planungsvarianten des Ottenser Kreuzes. Die Ergebnisdokumentation wurde am 06. März 2023 in der Sitzung des Verkehrsausschusses Altona vorgestellt und ist nun online für alle Interessierten einsehbar.
Dokumentation des Workshops zu den Planungsvarianten „Ottenser Kreuz”
Am 28. August 2023 hat das Bezirksamt Altona zu einer Dialogveranstaltung ins Altonaer Rathaus eingeladen, um die Planungsentwürfe der Erstverschickung von Ottenser Hauptstraße und Bahrenfelder Straße vorzustellen. Dieser Einladung sind etwa 200 Bürger*innen gefolgt. In der Zusammenfassung sind die Fragen, Anregungen und Kritik der Anwesenden aufgelistet und beantwortet.
Zusammenfassung der Fragen und Antworten im Rahmen der Dialogveranstaltung vom 28. August 2023
Um die besonderen Bedarfe der Gastronomiebetriebe im Bereich der Straßenplanungen der Ottenser Hauptstraße und Bahrenfelder Straße abzufragen, wurden die Gastronominnen und Gastronomen am 21. September 2023 ins Technische Rathaus Altona eingeladen, um gemeinsam mit den Planenden auf die konkreten Auswirkungen für die Außengastronomieflächen der Entwurfspläne der 1. Verschickung zu schauen. Die Gesprächsergebnisse sind im Anschluss in die Überarbeitung der Pläne mit eingeflossen.
Am 12. März 2024 hat das Projektteam die betroffenen Gewerbetreibenden der Ottenser Hauptstraße und Bahrenfelder Straße ins Rathaus eingeladen, um auf Grundlage der anstehenden 2. Verschickung über konkrete Bedarfe und mögliche Konfliktpunkte abzufragen.
Im Zuge der 2. Verschickung der Straßenplanung von Ottenser Hauptstraße und Bahrenfelder Straße fand am 19. März 2024 ein öffentlicher Redestand für alle Interessierten statt, um die Entwurfspläne zur erläutern. Hierfür stand das Projektteam des Bezirksamt Altona einen ganzen Tag im Untergeschoss des Mercado und hat Fragen und Anregungen der Ottenserinnen und Ottenser beantwortet.
Am 17.09.2024 war das Bezirksamt Altona am Ottenser Kreuz vor Ort, um im Rahmen eines Beteiligungsformates zur Stadtgestaltung die Meinung der Ottenser*innen einzuholen. Unter dem Motto “Fair fahren, sicher gehen” wurde im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche über die besten Optionen diskutiert, das Ottenser Kreuz für alle sicher zu machen.
Grundlage für die Gespräche war eine Visualisierung der Straßenplanung und Beispiele der Verkehrsgestaltung und -lenkung aus anderen Städten, von denen sich die Bürger*innen inspirieren lassen konnten. Rund 60 teils sehr intensive Gespräche wurden geführt und die Ergebnisse auf Post-Its und Postkarten gesammelt.
Am Mittwoch, den 16.10.2024 hat das Bezirksamt Altona unter Beteiligung der Polizei (PK21) einen Offenen Redestand in den Räumlichkeiten der MOTTE (Stadtteil- und Kulturzentrum) durchgeführt. Ziel war es zum einen, die Anwohner*innen über verschiedene geprüfte Planungsansätze für die Durchfahrtssperre in der Großen Brunnenstraße zu informieren und die fachliche Abwägung zu erläutern. Zum anderen sollten in diesem frühen Planungsstadium die Anwohner*innen die Möglichkeit bekommen, ihre Wünsche zur Umgestaltung der Großen Brunnenstraße im betrachteten Teilgebiet zu äußern.
Auch zur Schlussverschickung gab es wieder einen öffentlichen Redestand. Am 13. November 2024 konnten sich alle interessierten Ottenserinnen und Ottenser im Untergeschoss des Mercado über die finalen Entwurfspläne der Schlussverschickung für die Ottenser Hauptstraße und Bahrenfelder Straße informieren.
Durch das Verkehrsprojekt freiRaum Ottensen ändert sich die Erreichbarkeit vieler Betriebe im Kerngebiet. Im Rahmen von Einzel- und Gruppenterminen sowie einer offenen Sprechstunde wurde für Gewerbetreibende, Praxen und Einrichtungen aus dem zufahrtsbeschränkten Kerngebiet die Möglichkeit geboten, über mögliche Probleme für ihren Standort zu sprechen. In der ersten Phase der Sprechstunde lag der Fokus auf der Ermittlung von Problemen und Bedarfen zur Abwicklung der betrieblichen Wirtschaftsverkehre basierend auf der veränderten Verkehrssituation.
Bei der Ideenwerkstatt diskutierten 20 Bürger*innen über zentrale Fragen zur Freiraumgestaltung. Ziel war es, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Straßenraum zu erarbeiten. Der Fokus lag auf der Ottenser Hauptstraße und Bahrenfelder Straße, wo ein Straßenumbau geplant ist. Zudem wurden erstmals Vorschläge für das gesamte Projektgebiet gesammelt.
Anfang April 2025 wurde eine Online-Umfrage ergänzend zur zuvor durchgeführten Ideenwerkstatt zum Begrünungs- und Gestaltungskonzept durchgeführt. Die Teilnehmenden konnten mithilfe eines georeferenzierten Kartentools konkrete Orte benennen und priorisieren. Ziel war es, Inhalte für das zukünftige „Ottensen Handbuch“ zu erarbeiten und gezielt Bedarfe im öffentlichen Raum zu erfassen. Die Kernfragen behandelten, welche Inhalte im Handbuch wichtig sind bzw. fehlen, und wo Prioritäten bei Themen wie Vegetation, Erholung, Fahrradnutzung, Spiel/Aktivität und nachbarschaftlichem Miteinander gesetzt werden sollen. Zusätzlich wurden gezielt Orte im Projektgebiet abgefragt, um konkrete Vorschläge für Freiraumelemente wie Sitzgelegenheiten, Pflanzungen oder Spielangebote zu sammeln.
Am Samstag, den 27. September 2025 fand im Projektgebiet freiRaum Ottensen die Informationsveranstaltung „Von der Idee zum Quartier“ statt. Rund 300 Bürger*innen informierten sich an der Kreuzung Ottenser Hauptstraße / Bahrenfelder Straße über den bisherigen Verlauf und die nächsten Schritte des Projekts. Anlass der Veranstaltung war der Abschluss der Entwurfsphase und der bevorstehende Straßenumbau.
An einem Informationsstand stellte das Projektteam die Planungen und Maßnahmen vor, beantwortete Fragen und nahm zahlreiche Rückmeldungen auf.
Sonderzeichen und Namen können fälschlicherweise übersetzt werden