Zunächst wurden offene Fragen aus der letzten Session zum politischen und räumlichen Rahmen erläutert, in dem sich das Projekt bewegt und auf dessen Grundlage die Beteiligung sowie die ersten Konzeptvarianten entstanden sind. Im Anschluss wurde über den zeitlichen Rahmen und die Möglichkeiten diskutiert, wie der Beirat in die Entwicklung einer Vorzugsvariante eingebunden werden sollte. Die Mitglieder des Beirats konnten erfahren, dass mit dem Beschluss einer Vorzugsvariante die konkrete (Bau-)Planung erst beginnt und nicht alle Fragen zur Ausgestaltung beantwortet sind. Der Beirat in seiner Funktion, die Einhaltung von Prozessvorgaben zu prüfen, bleibt über den gesamten Prozess hinweg bestehen.
Ein zentraler Bestandteil des Abends war die Präsentation der ersten Konzeptvarianten durch Nils Weiland von Argus Stadt & Verkehr (siehe hierzu freiRaum Ottensen: Basismaßnahmen und erste Konzeptvariante). Im Anschluss daran gab Christoph Bartsch vom Denkmalschutzamt (Behörde für Kultur und Medien) einen Einblick in die denkmalschutzrechtlichen Belange im freiRaum Ottensen Projektgebiet.
Aufgrund vieler Rück- und Verständnisfragen konnten die Mitglieder in der Kürze der Zeit nicht in eine tiefere inhaltliche Diskussion einsteigen. Es wurde daher vereinbart, dass offene Verständnisfragen zu den Konzeptvarianten im Nachgang schriftlich geklärt werden und sich die Beiratsmitglieder eigenständig zu einem zusätzlichen Treffen zusammenfinden. Ziel dieses Treffens soll u. a. eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den vorgestellten Konzeptvarianten sein, um einen abgestimmten Bericht des Beirats an die Mitglieder des Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Altona geben zu können.