Die Bauarbeiten werden in insgesamt fünf Bauabschnitten durchgeführt. Jeder Bauabschnitt wird zusätzlich in kleinere Teilabschnitte unterteilt, um die Einschränkungen für Anwohner*innen und Gewerbetreibende möglichst gering zu halten.
Wenn Sie direkt von einem Bauabschnitt betroffen sind, erhalten Sie in der Regel etwa zwei Wochen vor Beginn der Arbeiten eine Anliegerinformation. Diese wird entweder als Handzettel in Ihren Briefkasten eingeworfen oder an Ihrer Haustür angebracht. Der Handzettel wird vom Bezirksamt Altona und der ausführenden Baufirma verteilt und enthält detaillierte Informationen zu den einzelnen Schritten der Baumaßnahme, zur voraussichtlichen Dauer sowie zu Ansprechpartner*innen.
Eine Übersicht über die grobe Einteilung der Bauabschnitte finden Sie hier: Bauphasenplan.
Während der Bauarbeiten werden Umleitungen für den Kfz-Verkehr sowie für den Radverkehr eingerichtet und deutlich ausgeschildert. Für Fußgänger*innen werden sichere und möglichst direkte Wege ausgewiesen, sodass alle Verkehrsarten die Baustelle passieren oder umgehen können. Die Umleitungsführung wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, um einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten.
Wir tun alles, um die Einschränkungen für Sie so gering wie möglich zu halten und die Umleitungen so reibungslos wie möglich zu gestalten. Dennoch bitten wir um Ihr Verständnis, falls es während der Bauzeit zu längeren Wegen oder kurzfristigen Änderungen kommt. Trotz aller Mühe werden kleinere Umwege und Kompromisse leider nicht immer zu vermeiden sein. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis während der Bauphase.
Die endgültige geänderte Verkehrsführung tritt in Kraft, sobald die Baustelle vollständig abgeschlossen und für den Verkehr freigegeben ist. Erst ab diesem Zeitpunkt werden auch die Zufahrtsbeschränkungen durch die Poller aktiviert. Das Bezirksamt Altona wird rechtzeitig vor dem Inkrafttreten der neuen Regelungen darüber informieren.
Bitte beachten Sie: Während der Bauzeit, die voraussichtlich bis Ende 2027 andauert, gelten besondere Verkehrsregelungen und Umleitungen. Diese können sich im Verlauf der Bauarbeiten ändern und werden jeweils vor Ort ausgeschildert.
Während der Bauphase kann die regelmäßige Anlieferung, insbesondere tägliche Lieferungen, nicht durchgehend gewährleistet werden. Wir empfehlen daher, Lieferungen nach Möglichkeit zu bündeln und im Vorfeld zu planen. Gegebenenfalls ist es erforderlich, kleinere Fahrzeuge für die Anlieferung zu nutzen.
Für Paketsendungen kann es sinnvoll sein, alternative Zustelloptionen wie Packstationen oder Paketshops zu nutzen, da die Zustellung in dem jeweiligen Baufeld möglicherweise eingeschränkt ist.
Sollten Sie größere Lieferungen erwarten (z.B. Möbel, Küchen, große Getränkelieferung, mehrere Paletten Ware) oder ein Umzug bevorstehen, bitten wir Sie, dies frühzeitig anzumelden und direkt mit der Bauleitung abzustimmen. Alternativ können Sie sich an das Funktionspostfach freiraumottensen-baustelle@altona.hamburg.de wenden.
Die Bauleitung koordiniert die Abläufe auf der Baustelle und kann so sicherstellen, dass Zufahrten und Zugänge für größere, nicht verschiebbare Lieferungen oder Umzüge rechtzeitig freigegeben werden. So lassen sich Verzögerungen und Komplikationen vermeiden. Die Information der Bauleitung ist ausschließlich in den oben genannten Ausnahmen erforderlich.
Für reguläre Paketsendungen oder kleinere Anliegen ist eine Abstimmung mit der Bauleitung nicht vorgesehen, da diese Anliegen im normalen Ablauf berücksichtigt werden.
Ja, die Zufahrt für Rettungsdienste und Feuerwehr muss während der gesamten Bauphase jederzeit gewährleistet sein. Die Baustellenorganisation stellt sicher, dass die entsprechenden Zufahrtswege und Rettungswege stets frei und zugänglich sind. Die Sicherheit aller Beteiligten hat oberste Priorität. Sollte es dennoch zu kurzfristigen Einschränkungen kommen, werden diese umgehend mit den zuständigen Einsatzkräften abgestimmt, sodass im Notfall jederzeit schnelle Hilfe möglich ist.
Bauliche Tätigkeiten in einem stark verdichteten Kerngebiet erfordern ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft und Geduld. Leider kann die Barrierefreiheit während der gesamten Bauzeit nicht immer vollständig gewährleistet werden.
Barrierefreiheit und die Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse sind uns jedoch ein zentrales Anliegen. Wir setzen alles daran, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und auf individuelle Bedarfe bestmöglich Rücksicht zu nehmen.
Planbare Ereignisse, wie beispielsweise Arztbesuche von Rollstuhlfahrenden, können gerne im Vorfeld mit der Bauleitung oder dem Bezirksamt Altona abgestimmt werden, damit individuelle Lösungen gefunden werden können!
Bei Unterstützungsbedarfen oder Fragen wenden Sie sich bitte an freiraumottensen-baustelle@altona.hamburg.de
Die fußläufige Erreichbarkeit Ihrer Wohnung bzw. Ihres Geschäfts bleibt während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet. Es kann jedoch zu kleineren Umwegen kommen. Sollte es in Ausnahmefällen zu Einschränkungen kommen, werden diese im Vorfeld individuell mit dem betroffenen Anwohner*innen oder Gewerbetreibenden abgesprochen.
Vollsperrungen der Fahrbahn sind in der Regel nur von kurzer Dauer (ca. 12–24 Stunden, z. B. während Asphaltierungsarbeiten) und werden rechtzeitig vorab per Handzettel in Ihrem Briefkasten angekündigt.
Was bedeutet eine Vollsperrung?
Eine Vollsperrung betrifft in der Regel die Fahrbahn und bedeutet, dass für einen begrenzten Zeitraum (meist 12–24 Stunden, z. B. während Asphaltierungsarbeiten) keine Fahrzeuge durchfahren können – auch nicht Anwohner*innen oder Lieferdienste. In dieser Zeit ist das Befahren der Straße mit dem Auto nicht möglich. Die fußläufige Erreichbarkeit bleibt jedoch auch während einer Vollsperrung erhalten.
Die Zufahrtsmöglichkeiten zu den privaten Stellplätzen im Hinterhof werden während der Bauphase grundsätzlich aufrechterhalten. In einzelnen Bauabschnitten kann es jedoch zu Einschränkungen kommen:
- Teilweise werden Fahrzeuge provisorisch durch das Baufeld geführt.
- Bei bestimmten Arbeiten, wie z.B. Asphaltierungsarbeiten, kann es zu kurzfristigen Vollsperrungen kommen.
Über solche Einschränkungen werden Sie rechtzeitig informiert, z.B. durch Handzettel im Briefkasten oder direkt am Fahrzeug.
Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise und informieren Sie sich regelmäßig über den aktuellen Stand, damit Sie Ihr Fahrzeug entsprechend umparken oder alternative Parkmöglichkeiten nutzen können.
Hinweis:
Im Kerngebiet des Projekts freiRaum Ottensen (Bahrenfelder Straße und Ottenser Hauptstraße) stehen während der Bauphase und auch danach keine öffentlichen Parkplätze mehr zur Verfügung. Bitte nutzen Sie Parkmöglichkeiten außerhalb dieses Bereichs. In den übrigen Straßen des Projektgebiets bleibt die Parkplatzsituation bestehen; es ändert sich lediglich die Verkehrsführung.
In der Regel kommt es durch die Baumaßnahme zu keinen Einschränkungen bei der Müllabfuhr oder anderen städtischen Dienstleitungen. Bereits im Vorfeld stimmen sich die Baufirma und die Stadtreinigung miteinander ab, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Generell gilt: Bitte stellen Sie Ihre Mülltonnen rechtzeitig, am besten am Vorabend, an den vorgesehenen Abholort.
Sollte es dennoch zu Verzögerungen oder Unregelmäßigkeiten kommen, wenden Sie sich bitte an freiraumottensen-baustelle@altona.hamburg.de , damit Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeitet werden kann.
Für Rückfragen zur Baumaßnahme steht Ihnen ein Funktionspostfach zur Verfügung. Sie können Ihr Anliegen jederzeit per E-Mail an freiraumottensen-baustelle@altona.hamburg.de senden. Die zuständigen Mitarbeiter*innen bearbeiten Ihre Anfrage zeitnah und stehen Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung.
Bitte beachten Sie: Bitte richten Sie Ihre organisatorischen und technischen Fragen zur Baumaßnahme an das Funktionspostfach. Für Rückmeldungen zu unvermeidbaren Beeinträchtigungen wie Baulärm bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir diese hier nicht bearbeiten können.
Der Umbau der Bahrenfelder Straße wird durch das Bundesministerium für Verkehr im Rahmen der Richtlinie „Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“ gefördert.