Umsetzung der Westschleife

Neue Verkehrsführung in der Umstellungsphase

Eine einspurige Straße mir parkenden Autos und Bäumen.
Bezirksamt Altona

Das Bezirksamt Altona erhält derzeit einige Rückmeldungen zur politisch beschlossenen und kürzlich umgesetzten verkehrsberuhigenden Maßnahme „Westschleife“ im Rahmen von freiRaum Ottensen. Das Projektteam nimmt die Hinweise zur aktuellen Situation vor Ort ernst und berücksichtigt diese bei der weiteren Begleitung der Maßnahme.

Gleichzeitig weist das Bezirksamt darauf hin, dass es sich aktuell um eine Übergangsphase handelt. Veränderungen im Straßenraum und damit verbundene neue Verkehrsführungen erfordern erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit zur Eingewöhnung. Es ist nachvollziehbar, dass sich gewohnte Wege und Routinen nicht von heute auf morgen anpassen lassen.

Sorgfältige Planung und Beteiligung und politischer Beschluss

Die Gesamtmaßnahme und insbesondere die Ausgestaltung der Durchfahrtssperre in der Großen Brunnenstraße wurden im Vorfeld intensiv geprüft und mit verschiedenen Fachstellen abgestimmt. Dabei wurden drei unterschiedliche Varianten – darunter auch eine Einbahnstraßenregelung – sorgfältig abgewogen. Die drei Planungsvarianten wurden sowohl im Rahmen einer Bürger*innenbeteiligung als auch im Mobilitätsausschuss der Bezirksversammlung Altona diskutiert und beraten.

Am 16. Oktober 2024 fand eine öffentliche Beteiligungsveranstaltung statt. Es wurden unter anderem alle direkten Anwohnenden (ab 16 Jahren) im Bereich der Durchfahrtssperre postalisch eingeladen, um sich zu den Planungsansätzen zu äußern. Die Mehrheit der Teilnehmenden sprach sich dabei für die sogenannte „Maximalvariante“ der Durchfahrtssperre aus. Hier finden sich weitere Informationen und eine Ergebnisdokumentation des Beteiligungsformats.

Die Umsetzung der neuen Verkehrsführung und die Vorzugsvariante der Durchfahrtssperre wurden zudem politisch beschlossen. Hier finden sich weitere Informationen zur Beratung im Mobilitätsausschuss und der Beschlusslage.

Das Projektteam von freiRaum Ottensen stand darüber hinaus am 11. Juni 2026 vor Beginn der Umsetzung für offene Fragen zur Verfügung. Anwohnende konnten sich über die Maßnahme und die konkreten Änderungen informieren. Weitere Informationen finden sich in der Dokumentation der Veranstaltung.

Weitere Maßnahmen und Ausblick

In den abgesperrten Bereichen sind Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr sowie neue Aufenthaltsflächen und Begrünungen vorgesehen. Die konkrete Ausgestaltung der Freiflächen erfolgt nach der Umsetzung der neuen Verkehrsführung in Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen.

Das Bezirksamt Altona steht im engen und regelmäßigen Austausch mit der Polizei und dem Landesbetrieb Verkehr (LBV), die regelmäßig vor Ort im Gebiet präsent sind.

Die Rückmeldungen aus dem Quartier werden gesammelt und fließen in die weitere Betrachtung der Umsetzung ein. Eine darüberhinausgehende individuelle Prüfung einzelner Situationen oder ein zusätzliches Beteiligungsformat ist derzeit nicht vorgesehen.

Das Projektteam beobachtet die Situation vor Ort sehr genau und prüft, an welchen Stellen gegebenenfalls nachgesteuert werden muss. Das Bezirksamt bittet um Verständnis, dass die gemeinsam entwickelte und politisch beschlossene Planung nicht kurzfristig aufgehoben oder grundlegend verändert wird. Veränderungen im öffentlichen Raum brauchen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten.

Das Bezirksamt Altona dankt allen Anwohnenden für ihre Geduld und ihr Verständnis.

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