Ein Badeverbot besteht daher nicht mehr. Das Bezirksamt weist jedoch weiterhin mit Warnhinweisen auf die erhöhte Konzentration von Cyanobakterien (Blaualgen) hin.
Auch für den Allermöher See gelten weiterhin Warnhinweise. Dort wurde eine Cyanobakterien-Chlorophyllkonzentration von 22,5 μg/l gemessen. Der Wert liegt oberhalb der ersten Warnstufe des Umweltbundesamtes (12 μg/l). Ein Badeverbot besteht nicht.
Für den Hohendeicher See (West und Süd) liegen die gemessenen Cyanobakterien-Chlorophyllkonzentrationen unterhalb der Warnstufen des Umweltbundesamtes. Unabhängig von den Messwerten sind jedoch mehrere Hinweise zum Auftreten kugelförmiger Zusammenballungen von Cyanobakterien eingegangen. Daher ist auch dort besondere Vorsicht geboten.
Blaualgen (Cyanobakterien) können bei Massenentwicklung giftige Stoffe bilden, die für badende Menschen gesundheitsschädlich sein können, insbesondere wenn Wasser geschluckt wird. Symptome können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautreizungen, gerötete Augen und Atemnot sein. Das Bezirksamt bittet zudem darum, Hunde nicht ins Wasser zu lassen und sie kein Wasser aus den betroffenen Gewässern trinken zu lassen.
Die Messwerte werden weiter kontrolliert. Angaben zum Zeitpunkt einer möglichen Aufhebung der Warnhinweise können derzeit nicht gemacht werden.