Gleichzeitig weist das Bezirksamt auf eine erhöhte Konzentration von Cyanobakterien (Blaualgen) im Allermöher See hin. Dort wurde eine Cyanobakterien-Chlorophyllkonzentration von 16,9 μg/l gemessen. Der Wert liegt oberhalb der ersten Warnstufe des Umweltbundesamtes (Grenzwert: 12 μg/l). Ein Badeverbot besteht dort derzeit nicht. Trotzdem ist dort besondere Vorsicht geboten.
Blaualgen (Cyanobakterien) können bei Massenentwicklung giftige Stoffe bilden, die für badende Menschen gesundheitsschädlich sein können, insbesondere wenn Wasser geschluckt wird. Symptome können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautreizungen, gerötete Augen und Atemnot sein. Das Bezirksamt bittet zudem darum, Hunde nicht ins Wasser zu lassen und sie kein Wasser aus den betroffenen Gewässern trinken zu lassen.
Die Messwerte werden weiter kontrolliert. Angaben zum Zeitpunkt einer möglichen Aufhebung der Sperrung bzw. Warnung können derzeit nicht gemacht werden.