An fast allen Gewässern sind zahlreiche Erlen vom sogenannten „Erlensterben“ durch eine Pilzerkrankung betroffen, die in ganz Deutschland verbreitet ist. An den betroffenen Gewässern, z.B. an der Kollau, werden die erkrankten Erlen auf Stock gesetzt. Daraus treiben die Pflanzen wieder aus und regenerieren sich nach derzeitigem Kenntnisstand auch wieder. Im Zuge dieser Maßnahme werden zu dichte Jungerlenbestände etwas ausgelichtet, um den Bestand zu stärken.
An der Kollau und am Vielohgraben werden vorhandene Kopfweiden zurückgeschnitten, um diesen wertvollen Bestand zu erhalten und ein Auseinanderbrechen zu verhindern. Aus Gründen der Verkehrssicherung werden an einigen Bäumen an der Kollau, Schillingsbek, Burgwedelau und den Ohmoorgräben Totholz und bruchgefährdete Äste ausgeschnitten. Vereinzelt werden auch Bäume gefällt, die abgestorben oder am Absterben sind und die Sicherheit mittelfristig gefährden. Die Fällungen werden in der Regel so vorgenommen, dass ein fünf bis sieben Meter hoher Stamm als sogenannter „Spechtbaum“ stehen bleibt.
Während der Arbeiten kann es zu kurzzeitigen Sperrungen von Wanderwegen kommen. Entsprechende Umleitungen werden dann beschildert.
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