In der kommenden Woche (11. KW) beginnen in der Gustav-Falke-Straße (Eimsbüttel) Markierungsarbeiten zur Anbringung farbiger Formen auf der Fahrbahn auf einem Abschnitt von rund 300 Metern zwischen der Bundes- und der Bogenstraße. Über einen Zeitraum von rund vier Wochen werden diese Markierungen erprobt, um Verkehrsteilnehmende stärker auf die nahegelegenen Schulen und Schulwege im hochverdichteten Schulcluster aufmerksam zu machen.
Im „Schulcluster Eimsbüttel“ liegen viele Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen. In dem Gebiet zwischen Isebekkanal, Grindelberg und Schäferkampsallee sind täglich mehr als 6.000 Kinder und Jugendliche unterwegs.
Das Experiment ist Teil einer Masterarbeit an der HafenCity Universität Hamburg und entstand in Kooperation mit dem Bezirksamt Eimsbüttel. Ziel der Maßnahme ist es, das Bewusstsein für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu fördern und mögliche Verbesserungen für Schulwege zu untersuchen.
Im Rahmen der Forschungsarbeit werden zusätzlich Plakate im Straßenraum angebracht, die über einen QR-Code oder Link den Zugang zu einem Fragebogen ermöglichen. Interessierte Anwohnende, Schulkinder und ihre Eltern sowie Passantinnen und Passanten sind eingeladen, sich zu beteiligen und ihre Eindrücke zu teilen.
Hintergrund:
Das Bezirksamt Eimsbüttel hat im Herbst 2022 ein Planungsbüro beauftragt, um ein Verkehrskonzept für den Schulcluster zu erarbeiten. Die Grundlage bildete ein Beschluss der Bezirksversammlung (Drs. 21-2285), mit dem die Initiative von engagierten Schulen und Eltern aufgegriffen wurde. Die Erarbeitung wurde durch einen mehrstufigen Beteiligungsprozess begleitet. Dazu zählten eine Online-Beteiligung, mehrere Workshops, eine Ausstellung und die Diskussion der Ergebnisse im Rahmen des 9. Eimsbütteler Mobilitätsforums. Ende Februar 2024 wurde das Konzept vom beauftragten Planungsbüro im Kerngebietsausschuss des Bezirks vorgestellt, unterstützt durch Beteiligte aus dem begleitenden Arbeitskreis. Eine Komponente des Konzeptes ist auch die Sichtbarmachung von Schulstandorten im öffentlichen Raum, um die Aufmerksamkeit unter den Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Der Beschluss zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes erfolgte zuletzt im Februar 2025.
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