Rellinger Straße - Was passiert?
Zentrales Element der Umgestaltung der Rellinger Straße ist, dass die Straße in Höhe der Grundschule – zwischen Grädener Str. und Spengelweg - vom Kfz-Durchgangsverkehr freigehalten und damit zum autofreien Bereich wird. Folge: Die Rellinger Straße wird zwischen Armbruststraße und Grädenerstraße dauerhaft zur Einbahnstraße. Die neu entstandene, 60 Meter lange Fläche direkt vor der Schule soll aufgewertet werden – mit Bodenmarkierungen zum Spielen und als Orientierung für Radfahrer, mit Sitzelementen und mit Hochbeeten, die später von den Schulkindern und der Nachbarschaft gestaltet werden.
Grundlage der Maßnahme ist ein Beschluss der Bezirksversammlung, anknüpfend an Ideen aus dem Projekt „Superbüttel“ der Initiative Kurs Fahrradstadt sowie der Arbeit aus dem Elternrat der Schule. Damit sollen die Verkehrssicherheit insbesondere für Schulkinder erhöht und die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr für alle verbessert werden. Durch den neu entstanden Raum entsteht Platz für Aufenthaltsqualität, Begrünung und Nachbarschaft. Das Verfahren wurde von einem mehrstufigen Beteiligungsprozess begleitet, um Nachbarschaft, Gewerbetreibende, Schulpersonal und Familien sowie lokale Initiativen in den Planungsprozess einzubeziehen. Die Umsetzung war bereits für den Sommer 2025 geplant, wegen der Umwandlung von 31 Parkplätzen wurde sie zunächst vom Senat vor dem Hintergrund des „Parkplatz-Moratoriums“ überprüft und schließlich ohne Änderung freigegeben und somit ein wichtiger Schritt für sichere Schulwege geschaffen.
Parnass-Platz – Was passiert?
Mit Blick auf das Frühjahr wird auch der neue Quartiersplatz an der Kreuzung Langenfelder Damm/Methfesselstraße aufgewertet. Nachdem der Platz im Herbst 2023 eingerichtet und benannt wurde, haben ihn die Anlieger bereits für sich „erobert“. Aus einem umfangreichen Beteiligungsverfahren ist das jetzige Gestaltungskonzept entstanden und wird nun temporär umgesetzt. Ab Februar wird es auf dem Parnass-Platz weitere Aufwertungen geben: Die Beetanlagen werden erweitert, ein großes Sitzpodest wird errichtet und lädt zum Verweilen ein, Tisch- und Sitzelemente werden auf der Platzfläche eingebaut, farbige Spielmarkierungen auf dem Boden aufgebracht.
Hintergrund: Ziel ist die Schaffung von Frei-, Grün- und Erholungsräumen im Quartier durch Verkehrsberuhigung und Umgestaltung zu Gunsten des Fußverkehrs. Die Ideen und Konzepte aus dem Projekt Superbüttel der Initiative Kurs Fahrradstadt bildeten die Grundlage für die Umsetzung durch den Bezirk Eimsbüttel.
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