Vor neun Jahren hatte das Bezirksamt sich erstmals zertifizieren lassen und als einer der ersten Arbeitgeber in Hamburg ein Bronze-Zertifikat erhalten. Jetzt freut sich das Amt mit Sitz am Grindelberg über den zweithöchstmöglichen Status. Um diesen zu erhalten und sich „fahrradfreundliche Arbeitgeberin“ nennen zu dürfen, musste das Bezirksamt einige Kriterien erfüllen. Dazu zählen sichere und wettergeschützte Abstellanlagen, Lastenradstellplätze, die Teilnahme an Mobilitätskampagnen wie die alljährliche Aktion Stadtradeln, die Initiierung von eigenen Mobilitätsaktionen und Angebote wie ausleihbare E-Pedelecs. Das eigene Rad können Mitarbeitende sicher im Fahrradkeller verstauen und Umkleide- und Duschmöglichkeiten bieten den nötigen Service für Pendler:innen. Kostenlose Services wie Fahrrad-Check-Ups, Diebstahlsicherungen und Weiterbildungsangebote zum sicheren Radfahren im Stadtverkehr runden das Angebot ab.
Christian Zierau, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel: „Neben dem ÖPNV ist das Rad ein ideales Fortbewegungsmittel. Es schont die Umwelt, entzerrt den Stau, reduziert den Parkplatzdruck und tut der Gesundheit gut. Schließlich kann es auch ein Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte sein, wenn wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Bedingungen als fahrradfreundlicher Arbeitgeber bieten. Denn Angebote rund um aktive, nachhaltige Mobilität sind wichtige Bestandteile von attraktiven und zeitgemäßen Arbeitgeberleistungen.“
Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC: „Das Bezirksamt hat viele Maßnahmen umgesetzt, die das Fahrradfahren zu einer attraktiven und sicheren Option für den Arbeitsweg machen. Dieses Engagement kommt nicht nur der Gesundheit der Mitarbeitenden zugute, sondern positioniert das Unternehmen auch als zukunftsorientierte und verantwortungsbewusste Arbeitgeberin."
Hintergrund:
Die Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ ist eine Initiative der EU und des ADFC. Ziel ist die Schaffung von Bedingungen in Unternehmen, durch die Mitarbeiter oft und gerne das Rad auf dem Weg zur Arbeit und auf dienstlichen Wegen nutzen. Die Förderung der betrieblichen Mobilität bietet klare Vorteile: Sie trägt zur Reduzierung von CO₂-Emissionen sowie Lärm- und Flächenverbrauch bei, steigert die Attraktivität als Arbeitgeber/in, verbessert Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden, senkt Kosten durch platz- und ressourcensparende Infrastruktur und erhöht durch flexible, schnelle Mobilität die Lebensqualität sowie die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
Weitere Informationen: www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de
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