Das Bezirksamt Eimsbüttel plant, die Entwicklung von Stellingen durch die Aufnahme als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) zu unterstützen. Mit dem Förderprogramm RISE stärkt die Stadt Hamburg den sozialen Zusammenhalt in Quartieren. Dazu werden nicht nur städtebauliche Ziele verfolgt, es soll auch das kulturelle und soziale Leben sowie die lokale Ökonomie gestärkt werden. Als Grundlage für die Gebietsfestlegung durch den Hamburger Senat wird nun eine „Problem- und Potenzialanalyse“ (PPA) erstellt. Die steg Hamburg geht dafür in den nächsten Monaten im Auftrag des Bezirksamts der Frage nach, ob die bereits eingeleitete städtebauliche Entwicklung des Stadtteils Stellingen mit einer RISE-Förderung wirksam unterstützt werden kann.
Die PPA umfasst eine Bestandsaufnahme städtebaulicher wie sozialer Nutzungsstrukturen sowie die Darstellung von Bevölkerungsentwicklung und sozioökonomischer Situation. Sie fasst Probleme und Potenziale des Gebiets zusammen und gibt Empfehlungen für Handlungsschwerpunkte, Leitziele, Starterprojekte und eine Gebietsabgrenzung. Die PPA soll im Herbst 2025 abgestimmt vorliegen.
Eine weitere Stärkung und Aufwertung des Stadtteils Stellingen steht im Mittelpunkt der Analyse. Stellingen ist seit Jahren durch eine starke Wachstumsdynamik geprägt, sowohl durch viele Neubauten in den Bestandsquartieren als auch durch mehrere große städtebauliche Entwicklungsprojekte wie der bereits gestarteten Entwicklung eines Zentrums für Stellingen am Sportplatzring. Insbesondere die öffentliche Infrastruktur soll vorausschauend an das Wachstum angepasst werden. Die Bedarfe sozialer und gesellschaftlicher Angebote - wie z.B. für Sport- und Bewegung, Bildung und Beratung - werden in den Fokus genommen. Zudem werden auch die Qualitäten der Grün- und Freiflächen, die Wegeverbindungen sowie die Mobilität innerhalb der Quartiere und die Erreichbarkeit aus anderen Stadtteilen untersucht.
Der Untersuchungsraum
Der Untersuchungsraum wird im Westen durch die Bahntrasse Altona – Elmshorn bzw. Kaltenkirchen und dem Bahnbetriebswerk Eidelstedt begrenzt. Im Norden bilden die Straßen Wittenmoor, Pelikanstieg, Gazellenkamp, Tierparkallee, Koppelstraße (bis U-Bahnhof Hagenbecks Tierpark) die Grenze.
Im Osten wird der Untersuchungsraum größtenteils durch die U-Bahnlinie der U2 vom Hauptbahnhof nach Niendorf sowie die Hagenbeckstraße begrenzt. Südlich bilden der Brehmweg und die Vehrenkampstraße die Grenze.
Ab Februar 2025 ist die Meinung der Bürger:innen gefragt
Die steg Hamburg wird bald Menschen in Stellingen befragen, um Schwachstellen oder Stärken im beschriebenen Raum in Stellingen zu erkennen, Verbesserungsbedarfe im Untersuchungsraum und Ideen für Maßnahmen oder Projekte zu sammeln. Ab Februar 2025 haben die Bürger:innen die Möglichkeit, sich einzubringen. Dies kann entweder online oder direkt vor Ort geschehen. Das Team der steg Hamburg um Josephine Vogelmann und Jan Krimson ist für die Erstellung der PPA zuständig und wird mit unterschiedlichen Formaten vor Ort sein. Die Termine, Kontaktdaten und weitere Infos zum Verfahren sind zu finden unter:
www.steg-hamburg.de/ppastellingen.html
Die Auftaktveranstaltung findet in der Stadtteilschule Stellingen statt am:
Dienstag, 04.02.2025 um 18 Uhr
Das Team der steg ist erreichbar unter:
040 / 43 13 93-58 und -26 oder stellingen@steg-hamburg.de
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