Am 2. Juli laden die Bezirksämter Hamburg-Nord und Eimsbüttel gemeinsam mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) und dem Planungsbüro 1komma2 zu einem öffentlichen, partizipativen Workshop zum konstruktiven Dialog über urbane Nutzungskonflikte und deren friedliche Aushandlung ein.
Die Veranstaltung findet von 16 bis 19 Uhr in der Zentralbibliothek am Hühnerposten statt. Der Workshop ist Teil der Hamburg Sustainability Week und richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Titel „Stadträume im Konflikt – Wie gestalten wir friedliche Aushandlungsprozesse?“ setzen sich die Teilnehmenden mit der Frage auseinander, wie nachhaltige, inklusive und resiliente Stadtentwicklung gelingen kann, wenn unterschiedliche gesellschaftliche Interessen aufeinandertreffen. In einem moderierten Szenarienworkshop schlüpfen die Teilnehmenden in fiktive Rollen und verhandeln beispielhafte, hamburgspezifische Konflikte um die Nutzung öffentlicher Räume. Ziel ist es, Perspektivwechsel zu ermöglichen, Konflikte konstruktiv auszuhandeln und Methoden friedlicher Verständigung kennenzulernen.
Die Veranstaltung greift zentrale Herausforderungen der nachhaltigen Stadtentwicklung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf und orientiert sich an den Nachhaltigkeitszielen „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ sowie „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ (17 Ziele - Vereinte Nationen - Regionales Informationszentrum für Westeuropa). Im Fokus steht der Konflikt zwischen dem Ziel einer nachhaltigen, inklusiven und resilienten Stadtentwicklung und Fragen demokratischer Teilhabe, individueller Freiheitswahrnehmung sowie gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt auf der Seite der Hamburg Sustainability Week: www.sustainability-conference.org/en/week-programm/stadtraume-im-konflikt-wie-gestalten-wir-friedliche-aushandlungsprozesse.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Hamburger Bücherhallen statt.
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