Die Interessenvertretung aller älterer Menschen im Bezirk Eimsbüttel hat sich neu aufgestellt: 61 Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler haben sich delegieren lassen.
Gerald Kemski-Lilleike wurde zum Vorsitzenden der Seniorendelegiertenversammlung gewählt, Kristin Huwald und Peter Behrendt sind seine Stellvertreter. Bei der ersten Sitzung wurde der bezirkliche Seniorenbeirat gewählt. Zur Wahl stellten sich 24 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten des Bezirks. Die 11 Personen mit den meisten Stimmen sind nun Mitglieder des Seniorenbeirats. In der ersten Seniorenbeiratssitzung wurde Wilfried Röder in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt, als Stellvertreter wurde Reinhold Knüppel gewählt, Sabine Jansen sowie Uwe Loose und Ananda Rupasinghe ergänzen den Vorstand. Die Interessenvertretungen der Älteren arbeiten ehrenamtlich und politisch neutral.
Hintergrund:
Gemäß Hamburger Seniorenmitwirkungsgesetz werden alle vier Jahre neue Seniorenvertretungen gewählt. Diese Vertretungen umfassen die Seniorendelegiertenversammlungen, die Bezirks-Seniorenbeiräte und den Landes-Seniorenbeirat. Sie alle setzen sich dafür ein, dass die Anliegen älterer Menschen berücksichtigt werden.
175 Organisationen und Gruppen, in denen sich Seniorinnen und Senioren engagieren und die regelmäßig Angebote für ältere Menschen im Bezirk bereitstellen, wurden vom Bezirksamt Eimsbüttel angeschrieben, um Delegierte für die neue Wahlperiode zu benennen. Am 08. April hat sich die Eimsbütteler Seniorendelegiertenversammlung mit 61 Delegierten neu konstituiert und den Seniorenbeirat für die neue Amtsperiode gewählt. Die Seniorendelegiertenversammlung trifft sich nach ihrer Konstituierung mindestens zweimal jährlich, um Themen rund ums Alter zu beraten. Künftig wirken 61 Delegierte in der 13. Wahlperiode der Seniorendelegiertenversammlung mit. Auf der konstituierenden Sitzung wählten 54 Delegierte ihren neuen Vorstand sowie 11 Mitglieder in den neu zu bildenden bezirklichen Seniorenbeirat.
Die Seniorenvertretungen vertreten die Interessen der Generation 60+ gegenüber den Bezirksämtern und den Behörden der Stadt. Vorschläge der Seniorenbeiräte sind von der Verwaltung zu prüfen. In den Ausschüssen der Bezirksversammlungen haben die Seniorenbeiräte Rederecht. Die Themen und Arbeitsfelder sind vielfältig und reichen von Mobilität und Stadtentwicklung, Situation in der Pflege, Älter werden und gesund bleiben, Diversität auch im Alter, Einsamkeit verhindern bis zu Teilhabe in der digitalisierten Welt.
Kontakt:
Bezirksamt Eimsbüttel, Fachamt Sozialraummanagement, sozialraummanagement@eimsbuettel.hamburg.de; Bezirks-Seniorenbeirat: bsb-eimsbuettel@lsb-hamburg.de
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