Die Freie und Hansestadt Hamburg hat sich klar definierte Ziele gesetzt, um die Versorgung mit Wohnraum sicherzustellen. Gleichzeitig besteht aber auch der Anspruch, Hamburg als lebenswerte grüne Metropole zu erhalten und zu entwickeln. In diesem Zusammenhang kommt den öffentlichen Grün- und Freiflächen, dem „Grünen Netz“, eine wichtige Bedeutung zu.
Um die Frage zu klären, wie eine wachsende Bevölkerung mit einem guten Angebot an Grün- und Freiflächen versorgt werden kann und welche Bereiche Potentiale für eine Verbesserung des Grünen Netzes bieten, bedarf es näherer Untersuchungen. So hat das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung für ein Gebiet, das sich über weite Teile der Stadtteile Lokstedt, Eimsbüttel und Hoheluft-West erstreckt, von dem Landschaftsarchitekturbüro schaper + steffen + runtsch ein Konzept erarbeiten lassen, das diese Fragestellung genauer betrachtet.
Da in der gebauten Stadt nur in sehr geringem Maße Möglichkeiten zur Schaffung neuer Freiflächen gegeben sind, beschäftigt sich das Konzept insbesondere mit der Frage, wie die vorhandenen unbebauten Räume in ihrer Gesamtheit attraktiver gestaltet und besser genutzt werden können. Das Freiraumkonzept entwickelt Vorschläge und Ideen dafür, wie eine Aufwertung bestehender Grün- und Freiflächen gelingen kann. Zudem richtet es den Blick auf die Vernetzung der Flächen miteinander und bezieht dabei Räume ein, die man nicht unmittelbar dem „Grünen Netz“ zuordnen würde. Das Freiraumkonzept eröffnet dadurch eine neue Sichtweise auf bislang eher einseitig genutzte Freiflächen, in denen sich ungeahnte Potentiale verstecken können.
Unter „Downloads“ weiter unten auf dieser Seite finden Sie zum Herunterladen die Broschüre mit den Kernpunkten des Freiraumkonzeptes.
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