Zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs nimmt der Bezirk Eimsbüttel seit 2021 abschnittsweise Umstrukturierungen im Generalsviertel vor. Grundlage ist die Drucksache Nr. 21-1420 aus der Bezirksversammlung Eimsbüttel, die vorsieht, die Situation für alle, die zu Fuß unterwegs sind, zu verbessern. Gleichzeitig sollen Angebote für das Fahrradparken geschaffen werden.
Die Straßenräume des Generalsviertels sind aufgrund der dichten Bebauung und des geringen Straßenquerschnitts sowie der Parkausrichtung der Kfz sehr unübersichtlich und eng, die Gehwegbreiten sind stark eingeschränkt. Im Zuge der Umstrukturierung wird daher das Parken der Kfz neu sortiert.
Durch die neue Parkausrichtung steht dem Fußverkehr mehr Platz zur Verfügung. Die Bereiche zwischen den Bäumen werden außerdem zum Teil für das Fahrradparken genutzt, wie in der unten dargestellten Prinzip-Skizze im „Vorher-Nachher-Vergleich“ dargestellt. Darüber hinaus werden barrierefreie Querungsmöglichkeiten eingeplant, wo nötig.
Ab April 2021 wurden zunächst der nördliche Bereich der Roonstraße sowie die Moltkestraße umstrukturiert. Das örtlich zuständige Polizeikommissariat hat dieses Vorgehen über eine straßenverkehrsrechtliche Anordnung angeordnet. Die neue Parkausrichtung trägt zur Barrierefreiheit im Gehwegbereich bei und sichert im Fahrbahnbereich den Zugang für Fahrzeuge der Stadtreinigung sowie Feuerwehr und Rettungsdiensten.
Der Umbau der Roonstraße Süd sowie der Gneisenaustraße erfolgte im Sommer 2023. Die Umgestaltung der Kottwitzstraße konnte im April 2025 abgeschlossen werden. Die Straßenbautätigkeiten in der Mansteinstraße zwischen dem Eppendorfer Weg und der Bismarckstraße sind im Juli 2025 beendet worden. Die Mansteinstraße fungiert zusätzlich als wichtige Radverbindung zwischen den Radrouten 3 und 16.
Vor dem Hintergrund des „Masterplans Parken/ Moratorium für den Abbau von Parkplätzen im öffentlichen Raum“ - siehe: Verkehr und Mobilitätswende - hamburg.de - wurde unter anderem die Überplanung der Wrangelstraße zwischen Bismarckstraße und Eppendorfer Weg überprüft. Im Laufe dieses Überprüfungsprozesses wurde die Planung dahingehend aktualisiert, dass nunmehr die Anzahl nahezu aller 88 legalen Parkplätze erhalten bleiben kann. Gleichzeitig können Verbesserungen der Verkehrssicherheit durch breitere Gehwege und Querungshilfen zur Verkehrsverstetigung sowie besseren Einsehbarkeit umgesetzt werden.
Dafür wird nun u.a. die verbleibende Fahrbahn schmaler hergestellt als ursprünglich vorgesehen und das Kfz-Parken auf kompletter Länge in Längsrichtung am Fahrbahnrand angeordnet, so dass eine ausreichend breite Fahrbahn für die Fahrzeuge der Feuerwehr und der Stadtreinigung gewährleistet ist. Das zum Teil illegale Parken wird auch bei der aktualisierten Planung unterbunden.
Diese Planung ist Ende Juli 2025 vom Senat freigegeben worden. Der Baustart für die Umgestaltung ist voraussichtlich im Herbst 2025.
Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Interessierten werden rechtzeitig über Anliegerinformationen und Aushänge sowie auf dieser Webseite informiert.
Die Maßnahmen werden gefördert durch Finanzmittel für die Fußverkehrsförderung aus dem Bündnis für den Rad- und Fußverkehr (www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/16177002/2022-05-17-bvm-strategie-rad-und-fussverkehr/).
Außerdem wurden in der Bismarckstraße auf Höhe der Hausnummer 151 ein hvv switch Punkt und auf Höhe der Hausnummer 136 eine Smarte Liefer- und Ladezone (SmaLa) umgesetzt.
Weitere Informationen zu den switch Punkten: www.hvv-switch.de/de/hvv-switch-punkte/
Weitere Informationen zu SmaLa: www.hamburg.de/bwi/smarte-ladezonen/
Die Lagepläne der einzelnen Straßen werden jeweils hier unten im Download-Bereich zur Verfügung gestellt.
Kontakt:
Bezirksamt Eimsbüttel
Fachamt Management des öffentlichen Raumes
Abschnitt Mobilität
Grindelberg 62-66
20144 Hamburg