Die neu gestaltete Fläche verbindet Sport, Freizeit und nachbarschaftliches Miteinander. Dabei wurde sie aktiv als offener Treffpunkt für Jugendliche im Stadtteil entwickelt. Im Mittelpunkt stehen moderne Bewegungsangebote wie Calisthenics-Elemente, der Basketballplatz sowie der Bolzplatz und neue Tischtennisplatten. Gleichzeitig bietet die Anlage Raum zum Entspannen, Verweilen und für spontane Begegnungen im Grünen.
Die Fläche wurde am 22. September feierlich eröffnet. Trainer:innen vom Calisthenics-Verein Cali X und dem SV Groß Borstel sorgten für ein aktives Rahmenprogramm mit Vorführungen und Mitmachaktionen. Außerdem wurde eine Mitmach-Aktion an der neuen legalen Graffitifläche angeboten.
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit der neuen Aufenthaltsfläche im Grünzug Roggenbuckstieg haben wir einen attraktiven, barrierearmen Ort geschaffen, an dem Jugendliche in Groß Borstel gerne zusammenkommen zum Bewegen, Spaß haben und einfach, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Uns war wichtig, dass dieser Ort nicht über die Köpfe der Jugendlichen hinweg geplant wird. Deshalb haben wir sie von Anfang an gefragt, was sie sich wirklich wünschen und was einen solchen Treffpunkt für sie attraktiv macht. Ihre Ideen sind in die Planung eingeflossen. So entstand ganz im Sinne von RISE ein Ort, der den Jugendlichen Raum gibt, ihnen ein Stück weit gehört und gleichzeitig die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt in Groß Borstel stärkt.“
Bettina Schomburg, Bezirksamtsleitung Hamburg-Nord: „Mit der Eröffnung dieser neuen Fläche machen wir unser Quartier Groß Borstel ein Stück attraktiver für alle. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für ein Barrierefreies Hamburg haben wir die Planung so angepasst, dass möglichst alle sie nutzen können. Besonders wichtig war uns, dass Kinder und Jugendliche ihre Ideen einbringen – damit hier Freizeitangebote entstehen, die auch wirklich genutzt werden. Der alte Unterstand, der vielen ein ungutes Gefühl bereitet hat, ist gewichen und die Fläche lädt zum Verweilen und Erholen ein.“
Zum Hintergrund
Die Umsetzung kostete insgesamt 800.000 Euro. Finanziert wurde sie mit 430.000 Euro aus RISE-Mitteln der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW). Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) hat 320.000 Euro beigetragen und das Bezirksamt Hamburg-Nord weitere 50.000 Euro.
Der Baustart erfolgte Ende 2025. Zuvor konnten Jugendliche aus dem Quartier im Jahr 2023 in einem Beteiligungsverfahren ihre Wünsche und Anregungen einbringen.
Über das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)
Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige, stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Bund-Länder-Städtebauförderung unter einem Dach zusammen – mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. Hamburg hat derzeit 26 RISE-Quartiere ausgewiesen, die in den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 28 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.
Rückfragen der Medien
Bezirksamt Hamburg-Nord
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Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW)
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Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de