Ziel der Umgestaltung war es, den Straßenraum für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer und attraktiver zu machen. Dabei lag der Fokus insbesondere auf einer besseren Wahrnehmbarkeit, einem hohen Fahrkomfort und einer zügigen Befahrbarkeit für Radfahrende. Im ersten Bauabschnitt zwischen Lerchenfeld und Finkenau wurde eine Fahrradstraße mit neuer, komfortabler Asphaltfahrbahn eingerichtet, die mit dem Zusatz „Anlieger frei“ beschildert ist. Damit ist sie vorrangig dem Radverkehr vorbehalten, während motorisierter Verkehr nur für Anlieger zugelassen ist.
Gleichzeitig wurden die Parkflächen für Kraftfahrzeuge neu geordnet, um größere Sicherheitsabstände zur Fahrbahn zu schaffen. Dies erhöht nicht nur die Übersichtlichkeit, sondern ermöglichte auch eine Vergrößerung der Baumscheiben, was zur Verbesserung des Stadtklimas beiträgt und das Straßenbild aufwertet.
Die Zufahrt aus der Finkenau in die Uferstraße wurde als Gehwegüberfahrt gestaltet. Künftig sind Einbiegende aus der Finkenau wartepflichtig gegenüber dem Durchgangsverkehr auf der Uferstraße, was die Sicherheit für Radfahrende und Zufußgehende zusätzlich erhöht. Im anschließenden Abschnitt zwischen Finkenau und Richardstraße entstand ein neuer, bis zu vier Meter breiter Radweg mit einem parallelen Gehweg. Der Radweg kann von Radfahrenden in beide Richtungen genutzt werden. Durch die klare Trennung werden die bisherigen Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr deutlich reduziert und damit Sicherheit und Komfort für alle erhöht.
Darüber hinaus wurden im gesamten Bereich neue Sitzbänke aufgestellt, die zum Verweilen einladen, sowie zusätzliche Radbügel installiert. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten sind außerdem Baumneupflanzungen vorgesehen, die das Straßenbild weiter verbessern und das Quartier nachhaltig aufwerten werden.
Mit der Fertigstellung dieses Abschnitts der Radroute 6 wird ein wichtiger Beitrag zur Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs geleistet. Die neue Gestaltung verbessert die Sicherheit und den Komfort für den Rad- und Fußverkehr erheblich und steigert zugleich die Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Nutzenden und die Anwohnerschaft.
Rückfragen der Medien:
Kaja Weber
Pressestelle Bezirksamt Hamburg-Nord
Telefon: 040/42804-2245
E-Mail: Pressestelle@Hamburg-Nord.hamburg.de
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