Was wurde umgebaut?
Die Renaturierung der Tarpenbek bedeutet hier konkret: Der Gewässerabschnitt zwischen der Anni-Glissmann-Brücke und der Rosenbrookbrücke wurde naturnah umgestaltet. Am Wasserlauf wurden stellenweise Flachwasserzonen und kleine Auenbereiche geschaffen, außerdem wurden Kiesbänke und Totholzstrukturen eingebaut. Diese schaffen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen, verbessern die Gewässerstruktur und fördern die Resilienz gegenüber klimawandelbedingten Auswirkungen.
Warum war das notwendig?
Hintergrund der Bauarbeiten war die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Alle europäischen Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet, ihre Gewässer in einen „guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial“ zu bringen. Dazu hat auch das Bezirksamt Hamburg-Nord seinen Beitrag geleistet und eine Renaturierungsmaßnahme an der Tarpenbek durchgeführt.
Was ist am Standort noch geplant?
Im April wird die Rampe hoch zur Rosenbrookbrücke Richtung Anni-Glissmann-Brücke kurzzeitig für ein paar Tage gesperrt werden, um die dortige Asphaltfläche auszubessern. In dieser Zeit wird es noch einmal kurzzeitig Einschränkungen für den Fuß- und Radverkehr entlang der Asphaltfläche geben. Das genaue Datum steht noch nicht fest und wird zeitnah auf den Social Media Kanälen des Bezirksamtes mitgeteilt.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord dankt alle betroffenen Bürger:innen für ihr Verständnis für die entstandenen Einschränkungen der vergangenen Monate und freut sich, Ihnen die Fläche nun wieder zur Verfügung stellen zu können. Damit sich die neuen Strukturen und Pflanzen bestmöglich etablieren können, bitten wir alle Spaziergänger:innen und ihre Hunde, möglichst auf dem Weg zu bleiben.
Rückfragen der Medien bitte an:
Kaja Weber
Pressestelle Bezirksamt Hamburg-Nord
Tel.: 040 42804-2245
E-Mail: Pressestelle@Hamburg-Nord.Hamburg.de
www.hamburg.de/hamburg-nord
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