Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Mit der traditionsreichen Sporthalle Hamburg haben wir in unserem städtischen Hallenportfolio ein echtes Pfund. Jetzt geht es in einem langfristigen Prozess darum, den Betrieb zukunftsfest aufzustellen und das Gebäude fit zu machen für die Zukunft. Angesichts der Vielzahl an Aufgaben und Herausforderungen, wird nicht alles auf einmal zu realisieren sein. Jetzt geht es erstmal darum, die betrieblichen Weichen zu stellen und die notwendigen Sanierungs- und Modernisierungsschritte zu konkretisieren und zu priorisieren. Dabei haben die betriebsnotwendigen Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen natürlich Priorität, schon dafür dürfte ein hoher zweistelliger Millionen-Betrag anzusetzen sein. Eine Option in der weiteren Ausgestaltung können auch die Namensrechte sein, was einen Finanzierungsbeitrag für den späteren Betrieb leisten kann. Mit den vorliegenden Untersuchungen haben wir dafür erste gute Grundlagen, die nicht zuletzt auch zeigen: die Sporthalle Hamburg kann und wird auch in Zukunft eine bedeutende Rolle als Veranstaltungsort spielen. Das ist auch für das aktuelle Olympia-Bewerbungsverfahren eine gute Nachricht!“
Innensenator Andy Grote: „Die Sporthalle Hamburg steht seit Jahrzehnten für Spitzen- und Breitensport, für große Emotionen und unvergessliche Veranstaltungen. Deshalb wollen wir die Halle modernisieren und fit für die nächsten Jahrzehnte machen.“
Jens Kerkhoff, Geschäftsführer von GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH: „Die Sporthalle Hamburg ist ein zentraler Veranstaltungsort für Sport und Kultur in unserer Stadt. Mit der geplanten Revitalisierung schaffen wir die Grundlage dafür, dass die Halle auch in Zukunft höchsten Ansprüchen gerecht wird – sowohl für Sportlerinnen und Sportler als auch für das Publikum. Besonders wichtig ist uns dabei, die Aufenthaltsqualität und die Funktionalität der Halle deutlich zu verbessern. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg und allen beteiligten Partnern ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Gemeinsam stellen wir sicher, dass die Sporthalle Hamburg auch in den kommenden Jahr-zehnten ein lebendiger und vielseitiger Ort für alle Hamburgerinnen und Hamburger bleibt.“
Bezirksamtsleitung Hamburg-Nord, Dr. Bettina Schomburg: „Wir sind stolz, mit der Sporthalle eine der bedeutendsten Veranstaltungsstätten der Stadt in unserem Bezirk zu haben. Jährlich finden hier rund 80 bis 100 Veranstaltungen mit Platz für 7.000 Gäste statt – von Konzerten und professionellen Sportevents bis zu Messen und hoheitlichen Anlässen wie Polizei- und Feuerwehrsport. Die Sporthalle steht für Vielfalt, Gemeinschaft und das lebendige Miteinander, das Hamburg-Nord und unsere Stadt auszeichnet. Damit dieser Ort des Miteinanders noch lange erhalten bleibt, machen wir ihn jetzt fit für die Zukunft.“
Die Stadt Hamburg bekennt sich klar zur Sporthalle Hamburg als bedeutenden Ort für Sport- und andere Veranstaltungen. Die von GMH beauftragten Untersuchungen haben ergeben, dass die Halle umfassend sanierungs- und modernisierungsbedürftig ist. Gleichzeitig bestätigen die Analysen das Potenzial des Standorts für eine langfristige Nutzung – auch für hoheitliche Zwecke wie die Nutzung durch den Polizeisport.
Die Machbarkeitsstudie skizziert folgende mögliche Revitalisierungsmaßnahmen:
- Besucherfreundliche Neugestaltung der Publikumsbereiche
- Großzügiger und attraktiver Hospitalitybereich für VIP-Gäste
- Flächengewinn und -optimierung durch eine moderne Tribünenanlage
- Verbesserte Infrastruktur für betriebliche Abläufe
- Neuer Verbindungsbau zur benachbarten Leichtathletikhalle
Für den künftigen Betrieb werden unterschiedliche Modelle geprüft: Sowohl eine städtische Betreibergesellschaft als auch ein privater Betrieb im Auftrag der Stadt kommen in Betracht. Die Bewirtschaftung der Immobilie ist im Rahmen eines Mieter-Vermieter-Modells durch GMH vorgesehen.
Weiteres Vorgehen: Im nächsten Schritt werden die Finanzbehörde, die Behörde für Inneres und Sport sowie das Bezirksamt Hamburg-Nord das Betreibermodell festlegen. Anschließend kann GMH mit den ersten konkreten Planungen beginnen. Dabei werden auch mögliche Verknüpfungen mit Olympia-Planungen geprüft. Die Erkenntnisse der Machbarkeitsstudie werden zudem mit den Nutzerinnen und Nutzern der Halle rückgekoppelt.
Rückfragen der Medien
Finanzbehörde
Pressestelle
Telefon: 040 42823 1662
E-Mail: pressestelle@fb.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/fb
Bezirksamt Hamburg-Nord
Pressestelle
Telefon: 040 42804 2245
E-Mail: Pressestelle@Hamburg-Nord.Hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/hamburg-nord