Hamburg-Haus

Das Stavenhagenhaus in Groß Borstel

Das Stavenhagenhaus ist ein so genanntes Hamburg Haus, d.h. es dient kommunalen Zwecken. Die Räume können zum Beispiel von Vereinen, Parteien und Behörden für Veranstaltungen genutzt werden. Das Standesamt führt im Stavenhagenhaus Eheschließungen durch.

Stavenhagenhaus
Bezirksamt Hamburg-Nord

Das denkmalgeschützte Stavenhagenhaus, dessen Ursprünge bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückreichen, gilt als Wahrzeichen und kultureller Mittelpunkt des Stadtteils Groß Borstel. Es ist ein Kulturzentrum der Freien und Hansestadt Hamburg, verwaltet vom Bezirksamt Hamburg-Nord (sog. Hamburg Haus). Das Stavenhagenhaus ist ein Schlüsselprojekt im Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) für das RISE Fördergebiet Groß Borstel (Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung). Der RISE-Prozess sieht vor, das Haus in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Stadtteiltreff zu entwickeln. Als bauliche Maßnahmen sind in diesem Zusammenhang u.a. der Einbau eines Fahrstuhls und eines Fluchttreppenhauses geplant.   

Eingangsdiele im Stavenhagenhaus, Treppe ins Obergeschoss mit Kronleuchter
Bezirksamt Hamburg-Nord

Das Stavenhagenhaus kann von Vereinen, Initiativen, sozialen Einrichtungen, Organisationen sowie von den Bürgerinnen und Bürgern für kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen etc. genutzt werden. Der Kommunal-Verein von 1889 in Groß Borstel, die Freunde des Stavenhagenhauses e.V. und die Initiative Marcus und Dahl veranstalten regelmäßig Feste, Konzerte und vieles mehr im Stavenhagenhaus. Als Außenstelle des Bezirksamtes besteht zudem die Möglichkeit, standesamtliche Eheschließungen durchzuführen.


Terminvereinbarungen für Eheschließungen im Stavenhagenhaus 
Tel.: 040/42804-5308, -5310 oder -2475
E-Mail: heirat@hamburg-nord.hamburg.de
Achtung: Wegen der anstehenden Umbaumaßnahmen werden Eheschließungen im Stavenhagenhaus nur noch bis 24.04.2026 durchgeführt!


Kulturmanagement Stavenhagenhaus
Tobias Volckmann & Josephine Vogelmann 
Tel.: 040/553 3800
E-Mail: stavenhagenhaus@hamburg-nord.hamburg.de

Das Kulturmanagement berät Sie gerne bei allen Fragen rund um Ihre Buchung (Tarife, Eignung der Räume für Ihre Angebote, freie Zeiten) und der Entwicklung neuer Angebote im Haus. 

 

Die Räume im Stavenhagenhaus

Erdgeschoss 
Esther-Bejarano-Saal, ca. 65 qm
Kleiner Saal, ca. 28 qm
Gartensaal, ca. 50 qm
Diele/Gastraum, ca. 65 qm
Küche, ca. 9 qm
 

1. OG über Treppe, kein Fahrstuhl vorhanden
Seminarraum 1, ca. 90 qm
Seminarraum 2, ca. 50 qm
Museumszimmer, ca. 23 qm
Trauzimmer, ca. 23 qm


Alle Räume sind mit Tischen und Stühlen ausgestattet. Moderationstechnik wie Beamer, Leinwand und Stellwände sind ebenfalls im Haus vorhanden. Die Vermietung der Räume im Stavenhagenhaus erfolgt gemäß Dienstanweisung Nutzungsentgelte der Bezirksämter, die sich nach Raumgröße sowie der Art der Veranstaltung/Nutzung berechnet.


Historie

Vom Herrenhaus zum kommunalen Kulturzentrum: Das Stavenhagenhaus bezeugt 300 Jahre Hamburger Geschichte

Die Ursprünge des Stavenhagenhauses reichen bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück. Damals lag der Stadtteil Groß Borstel mit seinem Frustberg weit vor den Toren Hamburgs und war dänisches Hoheitsgebiet.  Eibert Tieffbrun, ein Hamburger Bürger, der als Tuchhändler zu Wohlstand gekommen war, kaufte eine alte Kate sowie das umliegende Land und ließ 1702 ein klassizistisch-barockes Herrenhaus und einen fast 3 Hektar großen Lustgarten errichten.  Der herrschaftliche Sommersitz überstand fast alle Stürme der Zeit. Hamburgs nachweislich ältestes Mansardenhaus konnte daher ab 1959 aufwendig wiederhergestellt und 1962, nunmehr nach dem niederdeutschen Dramatiker Fritz Stavenhagen benannt, seiner Bestimmung als kommunales Kulturzentrum übergeben werden. 2012 feierten die Groß Borsteler zusammen mit Vertretern aus Senat, Bezirkspolitik und Verwaltung das 50-jährige Bestehen ihres historisch bedeutsamen Kulturortes.

 

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Stavenhagenhaus – Nutzungsentgelte ab 01.01.2026

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