Das ca. 1,8 ha große Plangebiet befindet sich im Stadtteil Ohlsdorf. Bis Ende August 2025 wird die Fläche des früheren Anzuchtgartens für den Ohlsdorfer Friedhof als Flüchtlingsunterkunft in der Folgeunterbringung genutzt.
Als nächster Schritt steht durch den Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) das Konzeptausschreibungsverfahren und die Vergabe des Grundstücks an. Die Bebauung der Fläche wird dann voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Jahre umgesetzt werden können. Vorgesehen sind für die Entwicklung dieser Fläche 32 Wohnungen in Reihenhaustypologie sowie Geschosswohnungsbauten mit 44 Wohnungen, wovon mindestens 30 % öffentlich gefördert sind, eine Kindertagesstätte mit ca. 60 Plätzen, eine Seniorenwohnanlage mit 20 Plätzen und ein Co-Working-Space.
Bisheriges Verfahren
Für die städtebauliche Entwicklung wurden mit dem Bebauungsplanverfahren Ohlsdorf 30 die planerischen Voraussetzungen geschaffen. Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat bereits im Vorwege des Bebauungsplanverfahrens Mitte Juli 2017 die Öffentlichkeitsbeteiligung eingeleitet und von November 2017 bis Februar 2018 ein kooperatives Werkstattverfahren mit fünf Büros durchgeführt. Das Büro Renner Hainke Wirth Zirn Architekten aus Hamburg hat nach einstimmiger Juryentscheidung den 1. Preis gewonnen. Der Siegerentwurf bildete die Grundlage zur Erarbeitung des Funktionsplans, der Grundlage des Bebauungsplans Ohlsdorf 30 ist.
Ansprechpartner/Kontakt:
Bezirksamt Hamburg-Nord
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Martin Eifler
Kümmellstraße 6
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Telefon: 040 428 04 - 6024
E-Mail: martin.eifler@hamburg-nord.hamburg.de