Das Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion hat sich als nicht zukunftsfähig erwiesen. Sowohl seine innere Organisation mit den sich nach oben hin verjüngenden Geschossebenen mit stark variierenden Flächenzuschnitten als auch die heute nicht mehr genehmigungsfähige Nutzungstrennung und fehlender Brandschutz bedeuten massive Erschwernisse. Die Deutsche Post AG hat das Gebäude deshalb vor einigen Jahren verkauft. Nun ist ein vollständiger Abriss und eine nutzungsgemischte Neuentwicklung an diesem Standort angestrebt.
Ziel ist es, gemäß dem Masterplan City-Nord die Bürostadt weiterzuentwickeln und zugunsten einer besseren Nutzungsmischung – zumindest in den Randbereichen – einer Wohnnutzung zugänglich zu machen. Demzufolge ist für das Grundstück der „Postpyramide" neben einer Büronutzung auch ein hoher Anteil an Wohnungsbau angedacht.
Hierfür wurde 2015 ein zweiphasiger städtebaulicher Wettbewerb mit hochbaulicher Vertiefung ausgelobt. Ein internationales Teilnehmerfeld hatte die Aufgabe, eine geeignete Bebauung zu entwerfen, welche die großformatigen Strukturen und die denkmalschutzfachlichen Belange der City Nord berücksichtigt. Den ersten Preis errang der Entwurf des Hamburger Büros KBNK, bei welchem das Preisgericht die „markante Großform" und die damit verbundene „Anpassung an die Dimensionen der City Nord“ hervorgehoben hat.
Der Siegerentwurf bildet die Grundlage für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Winterhude 71.
Wohnen und Arbeiten in der City Nord
Überseering 30
Für das Grundstück der ehemaligen Oberpostdirektion („Postpyramide“) gab es 2015 einen städtebaulicher Wettbewerb. In einem zweistufigen Verfahren mit internationalem Teilnehmerfeld wurde der Entwurf vom Hamburger Büro KBNK mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Siegerentwurf bildet die Grundlage für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Winterhude 71.