Beide Gebäudeteile haben einen klar definierten Forschungsfokus: Entzündung, Infektion und Immunologie. Die unmittelbare Verbindung unter einem Dach soll die Zusammenarbeit zwischen grundlagenorientierter und klinischer Forschung in einem multidisziplinären Ansatz ermöglichen.
Vorgaben für die teilnehmenden Büros waren ein umfangreiches Raum- und Funktionsprogramm sowie detaillierte Betriebsorganisationskonzepte für die beiden Nutzungseinheiten des Gebäudes. Das Baufeld war durch den Bebauungsplan Eppendorf 1 vorgegeben.
Der hochbauliche Realisierungswettbewerb für dieses anspruchsvolle Vorhaben wurde im Mai 2018 entschieden. Mit dem 1. Preis wurde der Beitrag des Büros HDR GmbH, Berlin / Düsseldorf, ausgezeichnet.
Auszüge aus dem Preisgerichtsprotokoll:
„Die Arbeit fügt sich selbstverständlich in das vorgegebene städtebauliche Konzept des UKE-Masterplans ein. Materialität und Fassadenanmutung passen sich bescheiden und stimmig in das Gesamtbild des UKE ein. Zwei identische 5-geschossige Baukörper werden von einer gemeinsamen gläsernen Halle erschlossen. Der Entwurf überzeugt durch eine angenehm zurückhaltende Architektursprache und hat das Raumprogramm inklusive funktionaler Zwänge nahezu idealtypisch und damit nachhaltig umgesetzt.“
Das Neubauprojekt ist Teil des "Zukunftsplans 2050" des UKE.