Wo ist Kolonialismus im Stadtteil Harburg bis heute sichtbar? Dieser Frage gingen die Schüler:innen im Rahmen ihres Unterrichtes nach. Sie setzten sich mit drei Orten zur Kolonialgeschichte in ihrem nahen schulischen Umfeld Harburgs auseinander, die sie in ihrer vertrauten Stadtbegegnung bisher unbelastet wahrgenommen hatten: dem „Meyers Park“, der Thörlstraße und der Gaiserstraße.
Am Montag, 12. Januar 2026 findet um 13 Uhr die Ausstellungseröffnung im großen Saal des Harburger Rathauses statt. Nach einer Begrüßung von Bezirksamtsleiter Christian Carstensen und einem musikalischen Beitrag der Jazz-Band am HGH unter der Leitung von Frank Schaub, stellen die Schüler:innen ihre Werke vor.
Die kostenlose Ausstellung kann vom 12. Januar bis 12. Februar 2026 grundsätzlich montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr im Harburger Rathaus besichtigt werden. Ein barrierefreier Zugang über den Innenhof des Rathauses ist per Fahrstuhl möglich.
Hintergrundinformationen
Der Wahlpflichtkurs Bildende Kunst aus dem Jahrgang 11 beteiligte sich 2025 mit 20 Mixed-Media-Beiträgen an einem Landeswettbewerb unter dem Motto: „Wir in Hamburg zwischen Kolonialismus und Antirassismus“. Der Wettbewerb wurde für Hamburger Schulen ausgeschrieben vom Fachreferat Bildende Kunst der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg in Zusammenarbeit mit dem MARKK – Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt. Alle Teilnehmenden vom Heisenberg-Gymnasium Hamburg wurden prämiert und für eine Ausstellung im MARKK ausgewählt. Eine Auswahl dieser Arbeiten wird nun im Harburger Rathaus präsentiert.