Angesichts der wachsenden Herausforderungen im Klima- und Umweltschutz spielt die Energiewende, insbesondere die Wärmeversorgung von Wohngebäuden, eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität. Im neuen Quartierskonzept bringen die lokale Energie- und Wohnungswirtschaft und öffentliche Institutionen, wie die Technische Universität Hamburg sowie Bildungsbau Hamburg, ihr Know-how zusammen, um einen praxisorientierten Fahrplan für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung in den Stadtteilen Harburg, Heimfeld und Eißendorf zu entwickeln. Ziel ist es, die Wärmeversorgung im Quartier durch konkrete Maßnahmen und eine enge Kooperation aller Beteiligten nachhaltiger, klimafreundlicher und wirtschaftlich stabiler zu gestalten.
Das Vorgehen
- Zunächst werden Gebäude, Energieversorgung und Strukturen im Quartier erfasst.
- Darauf aufbauend wird eine Energie- und CO₂-Bilanz erstellt.
- Aus diesen Daten entstehen Vorschläge für Einsparungen, Sanierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien.
- Anschließend werden die Maßnahmen hinsichtlich Machbarkeit, Kosten, Fördermöglichkeiten und sozialer Verträglichkeit (z. B. warmmietneutral) bewertet.
Beteiligung
Am 29. April 2026 findet um 18 Uhr eine öffentliche Abschlussveranstaltung statt, um sich über die Ergebnisse des Konzeptes zu informieren und mitzudiskutieren:
ZUKUNFT DER WÄRMEVERSORGUNG IN HARBURG
Ergebnisvorstellung des energetischen Quartierskonzepts Heimfeld–Eißendorf
Mittwoch, 29. April 2026, 18 – 20.30 Uhr
Technische Universität Hamburg (TUHH), Gebäude A, Raum LuK
Am Schwarzenberg-Campus 1, 21073 Hamburg
Im Juli 2025 fand bereits eine Informationsveranstaltung zum Auftakt des Konzeptes statt. Etwa 80 Teilnehmer*innen nutzten dort die Gelegenheit, sich zu dem Vorhaben sowie den eigenen Möglichkeiten als Hausbesitzer*innen zu informieren.
Bei Anregungen zu dem Konzept können Sie sich jederzeit an die Funktionsadresse heimfeld-eissendorf@zebau.de wenden.
Laufzeit: April 2025 - März 2026
Das Konzept wird durch das Bezirksamt Harburg und die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft sowie die beauftragte Arbeitsgemeinschaft aus ZEBAU GmbH und Averdung Ingenieure & Berater GmbH erarbeitet.