Ehemaliges Fördergebiet

Zehn Jahre Stadtteilentwicklung im Zentrum Neugraben von 2009 bis 2019

Das Fördergebiet umfasste den Kern des Stadtteils Neugraben-Fischbek. Es bestand aus den Teilbereichen Bahnhofsumfeld, Zentrumsbereich und Petershofsiedlung, die sich städtebaulich, sozioökonomisch und nutzungsstrukturell deutlich voneinander unterscheiden.

Vogelperspektive auf Dächer von Häusern und Bäume.
RISE-Fördergebiet Zentrum Neugraben steg Hamburg

Eingebettet in das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung der Behörde für Stadtteilentwicklung und Wohnen haben die Menschen vor Ort, der Gebietsentwickler steg Hamburg und das Bezirksamt Harburg einen großartigen Strauß an Ideen mit Herz, Verstand und riesigem Engagement in eine Vielzahl von großen und kleinen Projekten eingebracht. Immer im Mittelpunkt stand dabei die Lebensqualität der Menschen im Quartier zu verbessern.

In Zahlen ausgedrückt heißt dass: 190 Stadtteilprojekte konnte gefördert werden, 14,5 Mio. Euro Städtebaufördermittel wurden investiert, die insgesamt ein Investitionsvolumen von 49,8 Mio. Euro ausgelöst haben, 4 Stadtteilpreise wurden gewonnen. Kaum ein Lebensbereich/Handlungsfeld wurde dabei nicht betrachtet.

Hier kurz erwähnt einige Beispiele:

  • Das BGZ vereint unter einem Dach zahlreiche Angebote aus den Bereichen Bildung, Kultur, Sport und Beratung und entwickelt sich beständig weiter.
  • Wohnungen wurden modernisiert und in das Wohnumfeld investiert. Spielplätze und neue Wegeverbindungen sind entstanden.
  • Grünanlagen wurden in den Fokus genommen und so entstand beispielsweise der Regenwasserspielplatz im Brunnenschutzgebiet.
  • Das Zentrum Neugrabens wurde zukunftsfähig gemacht. Der Marktplatz hat deutlich gewonnen - nicht nur an den Markttagen.
  • Die Fußgängerzone Neugrabens erhält in 2020 nach komplexer Planung mit den Eigentümern und Gewerbetreibenden den Anschluss an den Marktplatz in neuer Gestaltung.
  • Das Einkaufzentrum wurde aufgewertet, der Umbau des Busbahnhofs und der Wegeführung vom Zentrum dorthin sind ebenfalls vorbereitet und starten nun in die Bauphase.

Alle Projekte wurden fortlaufend im Stadtteilbeirat in 77 Beiratssitzungen begleitet und diskutiert. Dazu gab es eine Vielzahl an Informationsveranstaltungen, Berichten und Workshops. Denn ohne das große Engagement der Menschen vor Ort hätte sich die Entwicklung nicht so positiv gezeigt.

Dieses Engagement hält an – der Beirat hat sich entschlossen, die spannende Entwicklung weiter aktiv mitzugestalten. Jeden zweiten Mittwoch in den geraden Monaten trifft sich das Gremium in der AWO ab 19 Uhr – schauen sie vorbei, informieren sie sich und machen sie mit!

Wenn ihre Neugierde geweckt werden konnte, schauen Sie gerne in die detaillierte Abschlussbroschüre.

Zum Weiterlesen

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