Maßnahmenpaket Bremer Straße

Grunderneuerung für eine sichere und moderne Verkehrsanbindung

Die Bremer Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Harburg. Sie weist jedoch erhebliche Schäden auf und muss grundlegend erneuert werden.

    • Sie lesen den Originaltext
Überblick der Maßnahmen
Überblick der Maßnahmen Bezirksamt Harburg

Am Montag, 2. September 2024 haben die umfangreichen Bauarbeiten, die voraussichtlich bis 2029 andauern werden, begonnen. Ziel ist es, die Straße wieder verkehrssicher, leistungsfähig und zukunftsfähig zu machen.

Neben der Sanierung der Fahrbahn und der Nebenflächen entstehen barrierefreie Bushaltestellen. Außerdem werden neue Filteranlagen eingebaut, die das Regenwasser reinigen, bevor es in die Kanalisation gelangt.

Damit alle Arbeiten bestmöglich ineinandergreifen, führen mehrere Partner ihre Projekte koordiniert durch:

  • HAMBURG WASSER erneuert Trinkwasserleitungen (abgeschlossen),
  • die Autobahn GmbH saniert den südlichen Abschnitt der Bremer Straße (ab Februar 2026),
  • und der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) verantwortet die grundhafte Instandsetzung des Straßenzugs Bremer Straße/Hohe Straße (ab Mitte 2027).

Im gesamten Projektgebiet – einschließlich der Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen im Umfeld – werden die Bauzeiten sorgfältig aufeinander abgestimmt. So soll sichergestellt werden, dass Hamburg trotz der umfangreichen Bauarbeiten mobil bleibt.

Aktuelle Verkehrsführung

Seit dem 16. Februar 2026 führt die Autobahn GmbH Instandsetzungsarbeiten zwischen AS Marmstorf/Lürade und Bremer Straße Hausnummer 343 durch.

In der ersten Bauphase bis voraussichtlich Ende Februar 2026 werden Mittelstreifenüberfahrten hergestellt. Dadurch wird die Bremer Straße auf jeweils ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung reduziert. Außerdem ist von Norden kommend das Linksabbiegen in Richtung Tötensen sowie aus Tötensen kommend das Linksabbiegen zur A261 nicht möglich. Umleitungen sind ausgeschildert.

In der anschließenden zweiten Bauphase wird der Verkehr mit jeweils einem Fahrstreifen je Richtung auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn geführt. Die Ausfahrt an der AS Hamburg-Marmstorf auf der A7 aus Süden kommend ist nicht möglich. Auch die Auffahrt an der AS Hamburg-Marmstorf auf die A7 Richtung Norden ist gesperrt.  Alternativ sind die AS Seevetal-Fleestedt, AS Heimfeld oder AS Tötensen (Rosengarten) zu nutzen.

Der Rad- und Fußverkehr in Ost-West-Richtung wird während der gesamten Bauzeit über Vahrendorfer Stadtweg und Bremer Straße umgeleitet. Der ÖPNV ist insbesondere während der Sperrungen in Richtung Tötensen betroffen. Die Fahrplanänderungen werden auf den Internetseiten der KVG (www.kvg-bus.de) bzw. der Hamburger Hochbahn (www.hochbahn.de) bekannt gegeben.

Zusätzlich finden von Oktober 2025 bis April 2026 zwischen Sunderweg und Vahrendorfer Stadtweg verschiedene Leitungsarbeiten statt. Diese sind notwendig, um die spätere Straßensanierung durch die Autobahn GmbH vorzubereiten. Der Verkehr wird in dieser Zeit per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt.

Autobahn GmbH – Sanierung des südlichen Abschnitts

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nord, saniert ab 2026 den südlichen Teil der Bremer Straße zwischen der A7-Anschlussstelle Hamburg-Marmstorf und dem Sunderweg.

Während der Bauzeit steht je Fahrtrichtung ein Fahrstreifen zur Verfügung. In den Kreuzungsbereichen, etwa zur Maldfeldstraße oder zum Eißendorfer Waldweg, müssen zeitweise einzelne Fahrbeziehungen gesperrt werden. Auch Zu- und Abfahrten zur A7 sind phasenweise betroffen.

Diese Maßnahme ist mit allen anderen Projekten auf den Autobahnen eng abgestimmt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.autobahn.de.

LSBG – Grundinstandsetzung ab Mitte 2027

Sobald der Umbau des Doppelknotens am Harburger Bahnhof abgeschlossen ist (voraussichtlich Frühjahr 2027), beginnt der LSBG mit der umfassenden Sanierung des etwa drei Kilometer langen Abschnitts der Bremer Straße und Hohen Straße zwischen Sunderweg und Harburger Umgehung.

Im Zuge der Bauarbeiten werden

  • die Fahrbahn und Nebenflächen erneuert,
  • barrierefreie Bushaltestellen als sogenannte halbe Busbuchten eingerichtet,
  • und die Flächen für Fuß- und Radverkehr neu aufgeteilt, um Konflikte zu reduzieren.

Zudem wird das Regenwassersystem modernisiert:
Derzeit fließt das Straßenwasser noch ungereinigt in den Außenmühlenteich. Künftig sorgen neue Filteranlagen und Rückhaltebecken (u. a. am Großen Dahlen und an der Hohen Straße) dafür, dass das Wasser gereinigt und gedrosselt abgeleitet wird. Damit erfüllt die Stadt die geltenden Umweltvorgaben.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg.

Koordination der Bauarbeiten im Projektgebiet

Im gesamten Umfeld werden die Bauzeiten sorgfältig aufeinander abgestimmt. So soll sichergestellt werden, dass Harburg trotz der umfangreichen Bauarbeiten mobil bleibt.

Im Herbst 2025 wurde entschieden, dass zunächst die Arbeiten am sogenannten „Doppelknoten“ rund um den Harburger Bahnhof Vorrang haben.

Warum der Doppelknoten zuerst gebaut wird

Der sogenannte Harburger Doppelknoten ist eine der wichtigsten Verkehrskreuzungen im Süden Hamburgs. Hier treffen gleich fünf große Ein- und Ausfallstraßen zusammen – unter anderem die Bundesstraße 75, die viele Pendelverkehre aufnimmt. In direkter Nähe liegt zudem die Autobahn A1.

Täglich nutzen rund 40.000 Fahrgäste den Zentralomnibusbahnhof (ZOB) Harburg, an dem in der Spitzenstunde mehr als 150 Busse abfahren. Um diesen zentralen Knotenpunkt zukunftssicher zu machen, modernisieren die Hochbahn und der LSBG derzeit den gesamten Bereich:

  • Die Hochbahn baut den ZOB Harburg bis Ende 2026 zu einer modernen, leistungsfähigen Anlage um.
  • Der LSBG erneuert gleichzeitig den umliegenden Straßenraum, einschließlich der Kreuzung Moorstraße / Hannoversche Straße / Walter-Dudek-Brücke / Buxtehuder Straße – den sogenannten Doppelknoten.

Ursprünglich war geplant, die Bauarbeiten am Doppelknoten in mehreren Etappen zu unterbrechen, um parallel mit der Sanierung der Bremer Straße zu beginnen. Da dies jedoch aufwendige Zwischenlösungen (Provisorien) erfordert hätte, wurde entschieden, den Doppelknoten in einem Zug fertigzustellen.

So kann die Kreuzung früher wieder voll genutzt werden – gemeinsam mit dem neuen ZOB. Die Bauarbeiten am Doppelknoten laufen in mehreren Phasen bis Frühjahr 2027. Erst danach startet die Sanierung der Bremer Straße.

Die Maßnahmen sind aufeinander abgestimmt, sodass während der gesamten Zeit die verkehrliche Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.

Diese Entscheidung führt dazu, dass die Arbeiten des LSBG an der Bremer Straße auf Mitte 2027 verschoben werden. Die Projekte von HAMBURG WASSER und der Autobahn GmbH werden jedoch wie geplant fortgesetzt.

So bleiben Sie informiert

Während der gesamten Bauzeit bis 2029 wird diese Website regelmäßig aktualisiert. Hier finden Sie stets die aktuelle Verkehrsführung, Hinweise für Anwohnende sowie Informationen zum Baufortschritt der einzelnen Projektpartner.