Der auch in anderen Städten verfolgte Ansatz war in 2025 in verschiedenen Straßen im Stadtteil Horn erprobt worden, nun soll das Konzept nach und nach auf den gesamten Bezirk Hamburg-Mitte ausgerollt werden.
Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Die Straßen in unserem Bezirk sollen sauberer werden und das kann uns mit einer kleinen gemeinsamen Kraftanstrengung auch gelingen. Denn wie wirkungsvoll und effizient die Straßenreinigung funktioniert, wenn parkende Autos kurz Platz für die Kehrmaschinen machen, haben wir im vergangenen Jahr bei unserem Pilotprojekt in Horn gesehen, deshalb wollen wir dieses auch in anderen Städten erprobte Vorgehen nach und nach auf alle Stadtteile im Bezirk Hamburg-Mitte ausweiten. In dieser Woche machen die Stadtteile Billstedt, Horn, Hamm, Borgfelde, Rothenburgsort und Billbrook den Anfang, ab 2027 sollen Wilhelmsburg, die Veddel und Finkenwerder folgen.“
Fabian Fehn, Leiter der Geschäftseinheit Reinigung bei der Stadtreinigung: „Die Erfahrungen aus unseren bisherigen Pilotversuchen zeigen, dass temporäre Halteverbotszonen einen spürbaren Unterschied machen. Dort, wo unsere Mitarbeitenden sonst nur eingeschränkt reinigen können, erreichen wir die Flächen vollständig und sorgen für ein deutlich saubereres Straßenbild. Für die Aktion ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt und den Polizeikommissariaten unabdingbar. Es ist wertvoll, dass diese so einwandfrei funktioniert. Unser Dank gilt außerdem allen Anwohner:innen, die mit ihrem Umparken einen wichtigen Beitrag zur Stadtsauberkeit leisten.“
An den Arbeitstagen wird von 10.00 bis 14.00 Uhr ein einseitiges Halteverbot eingerichtet. Dadurch können die Reinigungsteams eine maschinelle Grundreinigung der Fahrbahn, aber auch von sogenannten Parktaschen, durchführen. Parallel dazu sollen überhängender Bewuchs zurückgeschnitten und Unterhaltungsarbeiten an den Gehwegen durchgeführt werden. Um die Einschränkungen für die Anwohnenden so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten abschnittsweise und halbseitig durchgeführt, sodass auf einer Straßenseite weiterhin geparkt werden kann. Entsprechende Anliegerinformationen und Halteverbotsschilder weisen die Bürgerinnen und Bürger jeweils rechtzeitig auf die Termine in ihrer Straße hin.
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