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Koordinierungsstelle Glasfaserausbau beim Bezirksamt Hamburg-Mitte gibt Impulse und ist ein zentraler Ansprechpartner

03. Juni 2024 Pressemitteilung

Eine gute Versorgung mit schnellem Internet und Mobilfunk gehört heute faktisch zur Daseinsvorsorge. So wurde im aktuellen Koalitionsvertrag des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg festgehalten, dass ein flächendeckendes Glasfasernetz aufgebaut werden soll.

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Eine hohe Abdeckung mit Glasfaser stärkt den Wirtschaftsstandort Hamburg und macht Hamburg als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver. Bereits jetzt haben fast alle Hamburger Haushalte - nämlich 98 Prozent - mindestens schnelle Breitbandanschlüsse. Über die Hälfte der Haushalte haben bereits heute einen Glasfaseranschluss, mit dem sogar Geschwindigkeiten von über 1.000 Mbit/s erreicht werden können.

Um das Ziel des Senats weiter voranzutreiben, wurde beim Bezirksamt Hamburg-Mitte die Koordinierungsstelle Glasfaserausbau eingerichtet und damit eine Anregung des bundesweit geltenden Telekommunikationsgesetzes aufgegriffen und umgesetzt. Diese Stelle ist für ganz Hamburg zuständig. Mit Cedric Seidel wird am 1. Juni 2024 das Team mit Michael Rapp unter der Leitung von Petra Herrmann komplett.

In Hamburg werden die Genehmigungen zum Ausbau regelhaft von den örtlich zuständigen Bezirksämtern erteilt. Die Anbindung der Koordinierungsstelle beim Bezirksamt Hamburg-Mitte schafft die notwendige Nähe zu den genehmigenden Stellen. Sie ist eine zentrale Ansprechpartnerin, Vermittlerin und fokussierte Impulsegeberin, denn die bestehenden Zuständigkeiten der Fachbehörden bleiben grundsätzlich unberührt. Die Stelle übernimmt Verantwortung, löst Probleme und zeigt Lösungswege auf, um das Ziel der flächendecken Versorgung mit Glasfaserausbau zu erreichen.

In den ersten Monaten nach Einrichtung der Koordinierungsstelle zeichnet sich ab, dass die die Funktionen von der Telekommunikationsbranche gut angenommen werden und hierin ein Schlüssel für einen beschleunigten Ausbau gesehen wird. Die Stelle hat durch regelhafte Austauschrunden Verfahrenstransparenz geschaffen und gezielt Ansprechpart-nerinnen/Ansprechpartner miteinander vernetzt. Dabei werden potenzielle Handlungsfelder identifiziert, durch die Koordinierungsstelle geprüft und den zuständigen Fachbehörden vorgelegt, um sowohl für die Telekommunikationsunternehmen als auch für die genehmigenden Stellen zu guten Lösungen zu kommen. Die Stelle kann durch Senkung von Prozesskosten nicht nur einen wichtigen Strategiebeitrag bei der Erreichung des Zieles einer flächendecken Versorgung von Glasfaserversorgung leisten, sondern die Schwelle für die Erfordernis von Förderprogrammen heben. Auch für die Bürgerinnen und Bürger ist die Koordinierungsstelle bei Fragen zum Glasfaserausbau in Hamburg zu erreichen.

Gordon Nelkner, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt im Bezirksamt Hamburg-Mitte: „Fast alle Lebensbereiche werden durch eine ständig fortschreitende Digitalisierung geprägt. Daher sollte jeder die Möglichkeit haben, wachsende Datenmengen schnell, sicher und energiesparend zu empfangen und abzurufen. Ein Glasfaseranschluss bedeutet daher Zukunftssicherung.“

Der privatwirtschaftliche Glasfaserausbau erfolgt auf Grundlage unternehmerischer Entscheidungen und im Wettbewerb der Unternehmen. Um eine flächendeckende Versorgung in Hamburg sicherzustellen, ist es ist es umso wichtiger, dass sich alle städtischen Beteiligten dem Senatsziel bewusst sind und gemeinsam zu guten Lösungen zu kommen, umso eine flächendeckende Versorgung in Hamburg bis 2030 sicherzustellen.

Für Rückfragen der Medien

Bezirksamt Hamburg-Mitte | Pressestelle

Caffamacherreihe 1-3, 20355 Hamburg

Telefon: (040) 428 54-2877

E-Mail: pressestelle@hamburg-mitte.hamburg.de