Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator: „Der Sport hat in unserer Stadt einen enorm hohen Stellenwert, nicht nur in Zeiten unserer Bewerbung um die Olympischen Spiele, über die am 31. Mai die Hamburgerinnen und Hamburger abstimmen. Wir treiben den Ausbau unserer Sportinfrastruktur schon seit vielen Jahren massiv voran. Allein zwischen 2011 und 2020 haben wir dafür rund 1 Milliarde Euro ausgegeben. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden es mehr als 2 Mrd. Euro sein. Keine deutsche Stadt hat zuletzt mehr in den Sport investiert als Hamburg – davon profitieren insbesondere die Menschen und Vereine in den Stadtteilen!“
Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Mit dem Richtfest nimmt das neue Zuhause des Wilhelmsburger Ruder Clubs Gestalt an. Neben dem vielfältigen Angebot für seine rund 200 Mitglieder öffnet der Club den Zugang zum Wassersport auch für Schulen und andere Interessierte. Dabei ist der Rudersport hier am Aßmannkanal weit mehr als eine sportliche Aktivität: Er verbindet Menschen aller Generationen, fördert Teamgeist und ermöglicht Teilhabe. Damit ist der Neubau trotz ärgerlicher Kostensteigerungen eine gute Investition für Wilhelmsburg und den Sport.“
Kay Gätgens, Geschäftsführer IBA Hamburg: „Unser Ziel ist es, die Sportinfrastruktur in Wilhelmsburg langfristig zu sichern und gezielt zu modernisieren. Der Neubau für den Wilhelmsburger Ruder Club ist dafür ein zentraler Baustein. Wir unterstützen dieses Projekt bewusst auch finanziell, weil hier eine wichtige Investition in die Zukunft des Stadtteils entsteht. Der Standort bietet Raum für Sport, Begegnung und gemeinschaftliches Leben. Davon profitieren viele Menschen in der Nachbarschaft und darüber hinaus.“
Mandy Herrmann, Geschäftsführerin GMH | Gebäudemanagement Hamburg: „Mit dem neuen Vereinsgebäude schaffen wir gemeinsam mit allen Projektbeteiligten einen modernen, inklusiven und nachhaltigen Ort für Sport, Begegnung und Gemeinschaft. Besonders wichtig ist uns, dass das Gebäude nicht nur optimale Bedingungen für den Rudersport bietet, sondern auch ein offenes Haus für den Stadtteil. Die barrierefreie Gestaltung, die nachhaltige Bauweise und die enge Einbindung in das Quartier sind Ausdruck unseres Anspruchs, zukunftsfähige und lebenswerte Sportstätten für Hamburg zu realisieren. Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt mit viel Engagement und Fachwissen begleiten.“
Der Neubau umfasst zwei zentrale Bereiche: das Clubhaus als Ort für Aufenthalt und Gemeinschaft sowie die Bootshalle für Lagerung und Wartung der Boote. Das Gebäude wird barrierefrei und in Holzbauweise realisiert. Glaselemente im Dach sorgen für Tageslicht und natürliche Querlüftung. Die zum Aßmannkanal ausgerichtete Hauptfassade wird großzügig verglast und schafft fließende Übergänge zwischen Innen und Außenraum sowie einen direkten Zugang zur Gemeinschaftsterrasse.
Die Entwürfe stammen vom Architekturbüro Hosoya Schaefer Architects aus Zürich. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit GMH | Gebäudemanagement Hamburg unter der Bauleitung des Büros Ernst² Architekten.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 5,3 Millionen Euro. Neben Bundesmitteln aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ in Höhe von 990.000 Euro stellt die Freie und Hansestadt Hamburg Mittel aus dem Quartiersfonds sowie dem Sanierungsfonds 2030 bereit. Weitere Finanzierungsmittel werden durch die Stadt Hamburg getragen. Die IBA Hamburg beteiligt sich zudem an der Gestaltung der Außenflächen.
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