Die Anfänge des Gängeviertels, geprägt durch dicht errichtete Fachwerkhäuser und schmalen und teils verwinkelten Straßen und Gängen, reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Nach dem Rückkauf der letzten erhaltenen Gebäude im Gängeviertel durch die Freie- und Hansestadt Hamburg im Herbst 2009 und der vorangegangenen Besetzung von Teilen der Gebäude durch die Initiative "Komm in die Gänge" wurde im Mai 2010 die Erstellung eines Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK) in Auftrag gegeben. Auf dieser Grundlage wurde das Gängeviertel im Jahr 2011 per Verordnung als förmliches Sanierungsgebiet Neustadt SU 2 Gängeviertel/Valentinskamp festgelegt. Mit erheblichem Fördermitteleinsatz sollen die mehrheitlich denkmalgeschützten Gebäude grundlegend saniert werden. Nachdem das Verfahren einige Jahre ruhte, wurde durch den Abschluss des Erbbaurechtsvertrages im Jahr 2019 die Grundlage für die Fortsetzung der Sanierung geschaffen. Auf Basis der Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts (beschlossen im Dezember 2019) wurde die Laufzeit des Verfahrens bis 2027 verlängert.
Entwicklungsplan
Fortschreibung IEK Gängeviertel/Valentinskamp 2019
Gebietskoordination
Roman Brutscher, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Tel.: 040 428 54 – 3378, E-Mail: roman.brutscher@hamburg-mitte.hamburg.de
Unterstützung externe Büros
Ralf Starke, steg Hamburg mbH
Tel.: 040 - 43 13 93 39, E-Mail: ralf.starke@steg-hamburg.de
Im Internet:
https://www.hamburg.de/gaengeviertel/