Sport und Bewegungsraum im Park am Hochwasserbassin

Wichtiges auf einen Blick

  • Stadtteil / Sozialraum: Hammerbrook
  • Maßnahmen: Anlage einer durchgehenden Wegeverbindung für Rad- und Fußverkehr sowie zur sportlichen Betätigung zwischen Anckelmannplatz und altem Recyclinghof am Buller-deich, Anlage von Sport- und Freizeitflächen, Qualifizierung und Verbreiterung des Grünzugs, Schaffung von Zugängen zum Wasser
  • Realisierungsträger / Projektsteuerung: Fachamt Management des öffentlichen Raumes
  • Architekt / Planung: atlier le balto (Freiraumplanung), INROS LACKNER (Ingenieurbauwerke)
  • Kernnutzer: Besucherinnen und Besucher, Anwohnende, Akteure aus dem Sozialraum
  • Vrstl. Baubeginn: zweite Jahreshälfte 2027
  • Vrstl. Fertigstellung: erste Jahreshälfte 2029

Projektbeschreibung und -sachstand

Der Park am Hochwasserbassin erstreckt sich über eine Länge von ungefähr einem Kilometer entlang des Hochwasserbassins vom Berliner Bogen am Anckelmannplatz bis zum alten Recyclinghof am Bullerdeich. Er ist ein Teilabschnitt des Alster-Bille-Elbe-Grünzugs. Mit dem Projekt soll entlang des Hochwasserbassins eine durchgehende grüne Wegeverbindung entstehen, die für Rad- und Fußverkehr sowie sportliche Betätigung ausgerichtet ist. Auch sollen Zugänge zum Wasser geschaffen werden, die bisher kaum vorhanden sind. Der Park am Hochwasserbassin soll dadurch als Grünanlage sichtbarer werden und ein attraktiver Freizeit- und Erholungsort für die Menschen werden, die in Hammerbrook wohnen, arbeiten oder hier ihre Freizeit verbringen.

Um die Bedarfe der zahlreichen unterschiedlichen Akteure vor Ort zu berücksichtigen, wurde im Frühjahr 2022 ein umfangreiches Beteiligungsverfahren durchgeführt. Anregungen aus diesem Beteiligungsverfahren sind in die Aufgabenstellung für den freiraumplanerisch-hochbaulichen Wettbewerb eingeflossen, der im Januar 2023 abgeschlossen wurde und aus das Landschaftsarchitekturbüro „alelier le balto“ mit dem Entwurf „Park in Progress“ als Sieger hervorgegangen ist.

Die Planungen für die freiraumplanerischen Elemente wurden unmittelbar im Anschluss begonnen, mussten aber Ende 2024 aufgrund vergaberechtlicher Herausforderungen gestoppt werden. Die Planungsleistungen für die im Projekt vorgesehenen Ingenieursbauwerke (Brücken und Stege) mussten kostenbedingt erneut ausgeschrieben werden. Im April 2025 konnte dieser Planungsstopp aufgehoben und mit INROS LACKNER ein Planer für die Ingenieursbauwerke gewonnen werden. Die Planungen wurden danach wieder aufgenommen und werden seither engagiert fortgeführt. Die Phase der Grundlagenermittlung konnten inzwischen abgeschlossen werden. Nach jetzigem Stand ist mit einem Baubeginn im dritten Quartal 2027 zu rechnen, die Gesamtfertigstellung verschiebt sich aufgrund der Verzögerungen durch den Planungsstopp in die erste Jahreshälfte 2029.

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