Stadtteilbeirat Veddel

Protokoll der Sitzung am 17. März 2026

Die Sitzung hat im AWO-Treffpunkt für Senioren und Nachbarschaft stattgefunden (Anwesenheitsliste, siehe Anhang 1). Aus dem Kreis der Beiratsmitglieder haben sich Alima Ouedraogo, Susanne Aatz, Martin Malik, die SAGA Geschäftsstelle Wilhelmsburg (Ljudmila Hermoni und Björn Ruhkieck), die Nordelbe Grundstücksgesellschaft mbH (Stefanie Wulff) und die Volt-Fraktion (Sarah Veigel) entschuldigt.

Beginn der Sitzung: 18:30 Uhr, Ende der Sitzung: 20:45 Uhr

Begrüßung und Formalia

Sarah Garcia Merida eröffnet die Sitzung des Stadtteilbeirats Veddel und erläutert die vorgesehen- ne Tagesordnung, die in der Reihenfolge umgestellt und in die eine Beschlussvorlage zum Veddeler Inselgarten aufgenommen wurde. Weitere Anmerkungen zur Tagesordnung, wie auch zum Protokoll der Sitzung vom 2. Dezember 2026, gibt es nicht. Sie gibt bekannt, dass Timo Ahrens (stellvertretendes Mitglied des Beirats) und ein Mitglied aus der Gruppe der Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Beirat ausgeschieden sind. Die Fraktion die Linke hat ein neues Mitglied und eine neue Stellvertreterin benannt.

Neubildung Stadtteilbeirat Veddel

Nicole de Temple (Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung) informiert, dass der Beirat aktuell neu gebildet wird. Im Stadtteil hängen dazu an verschiedenen Stellen Plakate aus. Zudem liegen Flyer aus, die bei Interesse Mitglied im Beirat zu werden, direkt ausgefüllt und in die gelisteten Briefkästen geworfen werden können. Natürlich kann die Geschäftsstelle des Beirates auch direkt angemailt werden. Bei der aktuellen Neubildung liegt der Fokus auch auf Jugendlichen, die gezielt und stärker in die Beiratsarbeit eingebunden werden sollen. Dafür wurden bereits und werden noch aktivierende Gespräche mit Jugendlichen geführt.

Das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung wird auf Basis der vorliegenden Interessensbekundun- gen (Fristende: 7. April 2026) einen Vorschlag zur Zusammensetzung erarbeiten. Ziel ist es, möglichst viele Interessen zu berücksichtigen.

Damit ist dies heute die letzte Sitzung des Beirates in aktueller Zusammensetzung. So hat der Beirat insgesamt 20 Mal getagt (meistens hybrid), über 39 Verfügungsfondsanträge abgestimmt, zwei Empfehlungen verabschiedet und vier Mal Vertreter:innen für Wettbewerbsverfahren oder Jurys bestimmt.

Vorgesehen ist, dass die erste Sitzung des neuen Beirats am 28. April 2026 stattfindet und seine Einsetzung durch den Stadtplanungsausschuss Süd am 28. Mai 2026 erfolgen wird.

EU-Projekt ‚Fair Future‘

Anhand einer Präsentation stellt Yulia Suárez Bergmann das EU-Projekt ‚Fair Future‘ vor. Es befasst sich mit Klimaanpassung und der Erhöhung der Klimaresilienz vulnerabler Gruppen. Beteiligt sind 22 Partner aus neun Ländern. Neben der Veddel sollen in drei weiteren Städten / Regionen in Europa Maßnahmen entwickelt und erprobt sowie deren Übertragbarkeit geprüft werden. Die vier- jährige Laufzeit des Projektes endet im August 2029.

Das Ziel ist es, Klimaanpassungsmaßnahmen zu entwickeln, die gesundheitsfördernd sind und soziale Ungleichheiten nicht verstärken. Es soll übertragbare Ansätze für andere Kommunen schaffen und politische Maßnahmen fortschreiben. Es ist eine Kombination von Forschung, kom- munaler Praxis und der lokalen Umsetzung von Pilotprojekten vor Ort.

Auf der Veddel sollen gemeinsam mit Akteuren und den Menschen vor Ort Maßnahmen entwickelt und direkt erprobt werden. Weiter werden ausgewählte Maßnahmen aus dem Hamburger Hitzeaktionsplan (HAP) erprobt und evaluiert. Die Erkenntnisse hieraus werden in der Fortschreibung des

HAP berücksichtigt (link zum HAP: https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/90474). Das Projekt steht nach wie vor in den Startlöchern. Verschiedene Maßnahmen wurden bereits an- gedacht, etwa die temporäre Umwandlung des Kirchenschiffes und anderer Räume in eine ‚Cool Oasis‘, partizipative Workshops zur Verbesserung der Grünflächen als Erholungsflächen im Stadt- teil und (aus dem HAP) die Entwicklung und Umsetzung eines lokalen Buddysystems zur gegenseitigen Unterstützung.

Ein Beiratsgast fragt nach den partizipativen Formaten. Yulia Suárez Bergmann erwidert, dass ein großer Spielraum besteht, geeignete Formate zu entwickeln. Erik Benz bietet an, über den AWO- Landesverband ältere Menschen als eine vulnerable Gruppe einzubeziehen.

Yulia Suárez Bergmann kommt gerne wieder in den Beirat, um über den weiteren Projektfortschritt zu berichten.

Beschlussvorlage ‚Veddeler Inselgarten‘

Emilia Wilhelm (Stiftung Was tun!) berichtet, dass der Hamburger Wandergarten (ein gemeinsa- mes Projekt der Loki Schmidt Stiftung und der Stiftung Was tun!) im August / September 2025 für mehrere Wochen auf der Veddel war. 15 mobile Hochbeete, bepflanzt mit Kräutern und Blumen wurden mitten im Quartier vor dem Scotland Jard (Ecke Veddeler Damm / Veddeler Brückenstraße) aufgestellt. Sie hebt das außergewöhnlich hohe Engagement der Veddeler Bürger:innen hervor und weist darauf hin, dass der Weiterzug des Wandergartens großes Bedauern ausgelöst hat.

Um an den Erfolg des Wandergartens anzuknüpfen, ist angestrebt, am gleichen Ort drei bis vier Beete aufzustellen. Da diese im öffentlichen Gehwegbereich stehen, ist dafür eine Sondernutzungs- erlaubnis notwendig. Das Projekt wird mit RISE-Mitteln unterstützt unter der Voraussetzung, dass die Erlaubnis erteilt wird.

Emilia Wilhelm würde sich sehr freuen, wenn auch der Beirat Veddel das Vorhaben unterstützen würde.

Dazu liegt eine Beschlussvorlage vor, die Uschi Hoffmann vorträgt:

Mit dem Veddeler InselGarten soll an die durch den Hamburger Wandergarten entstandene Be- geisterung angeknüpft und der Stadtteil unterstützt werden, das nachbarschaftliche Engagement wieder aufleben zu lassen. Der Nachbarschaftsgarten bietet die Möglichkeit für gemeinsames Gärtnern, eine Begegnungsstätte, einen Aufenthalts- und Ruheort sowie die Nutzung durch ansässige Initiativen (zum Beispiel für Umweltbildung). In dem dicht bebauten Stadtteil ermöglicht der Garten auch die niedrigschwellige Begegnung mit Natur.

Der Erfolg des Wandergartens hing maßgeblich von dem Standort der Hochbeete ab. Direkt sichtbar und repräsentativ im öffentlichen Raum gelegen, gab es einen niedrigschwelligen Zugang für alle. Für die Aufstellung der Beete im öffentlichen Raum ist eine Sondernutzungserlaubnis notwendig.

Vor diesem Hintergrund möge der Stadtteilbeirat Veddel beschließen:

Der Stadtteilbeirat Veddel unterstützt den Veddeler Inselgarten und bittet die zuständigen Stellen der Verwaltung sich dafür einzusetzen, die Aufstellung der Beete im Bereich Veddeler Damm 2 zu ermöglichen.

Die Abstimmung über die Beschlussvorlage ergibt folgendes Ergebnis:

Meinungsbild Plenum: 20 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung

Beiratsvotum: 12 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen

davon Votum Politik: 1 Ja-Stimme, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen

Somit ist die Beschlussvorlage einstimmig beschlossen. Emilia Wilhelm bedankt sich für die Unterstützung durch den Stadtteilbeirat.

Verfügungsfonds

Jens Hardel erläutert das neue Antragsformular sowie die überarbeiteten Hinweise für die Beantragung von Mitteln aus dem Verfügungsfonds.

Zum Antragsformular:

- Die Notwendigkeit der Verwendung von Honorarmitteln muss nicht mehr begründet werden.

- Unter Punkt 4 werden alle Kosten des Projektes aufgelistet. Den Kosten wird unter Punkt 5 die beabsichtigte Finanzierung gegenübergestellt (ohne die beantragten Mittel aus dem Verfügungsfonds aufzulisten). Aus dieser Gegenüberstellung Kosten-Finanzierung ergeben sich dann automatisch die zu beantragenden Mittel aus dem Verfügungsfonds, die unter Punkt 6 automatisch eingetragen werden.

Zu den Hinweisen:

- Nicht mehr möglich ist die Antragstellung für ein Teilprojekt, das Teil eines größeren Projektes ist (etwa ‚Hüpfburg und Versicherung‘, das nur Teil des Kultur- und Nachbarschaftsfest ist). Zukünftig müssen die voraussichtlichen Kosten für das gesamte Projekt (im Beispiel: für das Kultur- und Nachbarschaftsfest) aufgeführt und abgerechnet werden.

- Für eine Veranstaltung, die nicht auf der Veddel stattfindet, sondern im angrenzenden Sozialraum (etwa Wilhelmsburg) sind auch Mittel aus gegebenenfalls dort vorhandenen Verfügungsfonds vorzu- sehen.

- Bei allen Veröffentlichungen ist nicht nur die Formulierung Gefördert aus dem RISE-Verfügungsfonds des Stadtteilbeirats Veddel zu verwenden, sondern zusätzlich auch die drei einschlägigen Logos (siehe Antragsformular).

Beschlussvorschlag: Beschränkung der maximalen Fördersumme pro Antrag auf 2.000 Euro

In den letzten Jahren haben Anträge mit einem hohen Fördervolumen dazu geführt, dass in der zweiten Jahreshälfte nur noch wenig Fördermittel vorhanden waren. Damit möglichst viele Antrags- teller:innen vom Verfügungsfonds profitieren können, wird vorgeschlagen, die maximale Fördersumme pro Antrag auf 2.000 Euro zu begrenzen.

Anna Köster-Eiserfunke findet es wichtig, dass auch im zweiten Halbjahr noch Gelder zur Verfügung stehen, hat aber Bedenken, die maximale Fördersumme pro Antrag zu begrenzen. Da alles teurer wird, regt Ayhan Altun an, dass Budget des Verfügungsfonds zu vergrößern. Erik Benz spricht sich dafür aus, dass (statt einer Begrenzung) der Beirat eine maximale Fördersumme von 2.000 Euro empfiehlt. Hierüber wird ein Stimmungsbild erstellt, mit folgendem Ergebnis:

Meinungsbild Plenum: 17 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen, 4 Enthaltungen

Beiratsvotum: 9 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme, 2 Enthaltungen

davon Votum Politik: 0 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung

Somit hat der Beirat den Vorschlag von Erik Benz, Antragsteller:innen zu empfehlen, nicht mehr als 2.000 Euro pro Antrag zu beantragen, mehrheitlich angenommen. Die Empfehlung wird in die Hinweise zum Antragsformular mit aufgenommen.

Es liegen zwei Anträge auf Mittel aus dem Verfügungsfonds vor.

Antrag 1/2026: Da Alima Ouedraogo sich entschuldigt ist, stellt Erik Benz den Antrag von Boudyelèe e. V. vor. Beantragt sind 1.000 Euro für das Boudyelèe Festival 2026, ein westafrikanisches Kulturfest, das am 6. Juni 2026 auf der Wiese im Ballinpark stattfinden soll. Alle sind eingeladen. Er weist darauf hin, dass man sich im Vorfeld auf die oben genannte Antragssumme verständigt hat, da es sich um ein hamburgweites Fest handelt.

Die Abstimmung über den Antrag 1/2026 ergibt folgendes Ergebnis:

Meinungsbild Plenum: 23 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen

Beiratsvotum: 12 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen

davon Votum Politik: 1 Ja-Stimme, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen

Die Beschlussfähigkeit des Beirats ist gegeben und der Antrag 1/2026 einstimmig beschlossen. Antrag 2/2026: Ayhan Altun stellt den Antrag der Islamischen Gemeinde Veddel e. V. vor. Bean- tragt sind 2.000 Euro (etwa die Hälfte der Kosten) für das 14. Veddeler Kultur- und Nachbarschaftsfest, das am 13. und 14. Juni 2026 in der Veddeler Brückenstraße stattfinden soll.

Die Abstimmung über den Antrag 2/2026 ergibt folgendes Ergebnis:

Meinungsbild Plenum: 21 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen

Beiratsvotum: 12 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen

davon Votum Politik: 1 Ja-Stimme, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen

Die Beschlussfähigkeit des Beirats ist gegeben und der Antrag 2/2026 einstimmig beschlossen.

RISE – Zwischenbilanzierung und Erste Fortschreibung Integriertes Entwicklungskonzept

Die Veddel wurde im Dezember 2020 als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilent wicklung (RISE) mit einer Förderlaufzeit bis 31.12.2027 per Senatsbeschluss festgelegt. Grundlage für die Gebietsentwicklung ist das Integrierte Entwicklungskonzept, in dem die Ziele verankert sind. Das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung hat die bis dato erfolgte Gebietsentwicklung zwischen- bilanziert und das Integrierte Entwicklungskonzept fortgeschrieben.

Nicole de Temple stellt die Ergebnisse der Zwischenbilanzierung und die Erste Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) vor (Anhang 3).

Insgesamt wurden 28 Projekte in acht Handlungsfeldern bilanziert und deren jeweiliger Beitrag zur Zielerreichung eingeschätzt. Es wird geprüft, ob und inwieweit die seinerzeit formulierten Ziele weiterhin gültig sind oder ob sich inzwischen neue Ziele oder Aufgaben ergeben haben.

So können in der Fortschreibung neue Ziele und neue Projekte in das IEK aufgenommen werden.

Auf seiner Sitzung am 26. Februar 2026 hat der Stadtplanungsausschuss Süd der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die Zwischenbilanzierung und die Fortschreibung beschlossen, die mit dem Link https://sitzungsdienst-hamburg- mitte.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1019872 aufgerufen werden kann.

Im Ergebnis konnten erste zentrale Projekte unter Einsatz von RISE-Mitteln erfolgreich umgesetzt werden. Dazu zählen die langfristige Sicherung und der Umzug des Lesekulturzentrums in das ehe- malige Künstleratelier der SAGA. Mit dem Neubau der Schulmensa wurde auf dem Dach eine neue, attraktive Freifläche für die Schule und den Stadtteil geschaffen. Carsten Beleites wirft ein, dass diese von den Schüler:innen richtig gut angenommen wird. Weiter wurden der Warmwasserblock und die ehemalige Polizeikaserne von der SAGA denkmalgerecht saniert.

Mit unterschiedlichem Planungsstand befinden sich zentrale Schlüsselprojekte in der Vorbereitung. Als wichtigstes Projekt ist hier der Bau des Sozialen Stadtteilzentrums mit Qualifizierung des Immanuelparks zu nennen. Das Stadtteilzentrum soll Ende 2029 seinen Betrieb aufnehmen. Wichtige Wohnungsbauprojekte sind der Uffelnsweg (das Vorhaben wird voraussichtlich am 16. Juni 2026 im Beirat vorgestellt) und der Hafenbahnpark (bereits mehrfach im Beirat vorgestellt). Im Bereich Hafen- bahnpark wird aktuell eine RISE-Förderung für die besondere Qualifizierung von zwei Plätzen im Wohnumfeld (Hafenbahnplatz und Quartiersplatz) vorbereitet. Seitdem im Sommer 2025 bekannt gegeben wurde, das Projekt „Zusammenhub“ nicht mehr im südlichen Bahnhofsumfeld zu verfolgen, wird intensiv und sehr konzentriert an einer gewerblichen Entwicklung mit Schwerpunkt Nahversor- gung gearbeitet.

Als Schlussfolgerung aus der Bilanzierung ergibt sich ein andauernder Handlungsbedarf im Fördergebiet. Gleichzeitig soll die Zielstruktur des IEKs von 2020 erhalten bleiben und wird im Handlungsfeld Klimaschutz / Klimaanpassung / grüne + blaue Infrastruktur um ein viertes Ziel ergänzt, und zwar: Öffentliche Räume und Gebäude tragen zum verbesserten Klimaschutz und zur Klimafolgen- anpassung bei. Das Handlungsfeld hat auch für RISE-Prozesse an Bedeutung gewonnen.

Die Zielstruktur ist weiterhin geeignet den Problemlagen im Gebiet zu begegnen und Potenziale zu aktivieren. Zur Erreichung und Absicherung der Ziele ist es erforderlich, laufende Projekte (insbesondere Soziales Stadtteilzentrum) umzusetzen. Auch neue Projekte sollen angestoßen werden können.

Dafür soll die Laufzeit der RISE-Förderung um weitere drei Jahre bis zum 31. Dezember 2030 verlängert werden.

Sabrina Rothe macht darauf aufmerksam, dass der Schriftzug ‚Vielfalt‘ (auf Steinplatten) im Kreu- zungsbereich Harburger Chaussee/ Veddeler Straße bei einer Veränderung/ Neuplanung in diesem Bereich zu berücksichtigen wäre. Derzeit ist dieser weitgehend zugewachsen und kaum noch erkennbar.

Ivo Hoin erinnert an den Prozess ‚Mitte machen auf der Veddel‘ und auf die darin formulierte Qualifizierung der öffentlichen Freiflächen. Nicole de Temple informiert, dass die Qualifizierung verschiedener Freiflächen im Stadtteil auch im IEK enthalten ist. Im Zuge der Planungen zum Sozialen Stadtteilzentrum erfolgt auch die Planung für die Neugestaltung des Immanuelparks. Auch dafür ist der Einsatz von RISE-Mitteln vorgesehen. Die dem Immanuelaprk gegenüberliegende Fläche (soge- nannter Ankerplatz) soll als möglicher 2. Bauabschnitt folgen. Der Grünzug Katenweide rückt mit dem Fortschritt der Wohnungsbauentwicklungen am Uffelnsweg zunehmend in den Fokus einer Neuqualifizierung und ist entsprechend als Projekt im IEK genannt.

Auf die Anregung von Minire Nesimi einer Fußgängerbrücke zwischen dem Haus der Projekte und dem IBA-Dock antwortet Nicole de Temple, dass sie den Bau einer solchen Brücke derzeit als nicht realisierungsfähig einschätzt und dieses Projekt auch nicht im IEK enthalten ist.

Michael Kress bedauert, dass ‚Kunst und Kultur‘ weiterhin als eigenes Handlungsfeld fehlt. Nicole de Temple führt aus, dass es trotzdem möglich sei, Projekte aus dem Bereich Kunst und Kultur in andere Handlungsfelder wie „Bildung“ oder „Soziales“ zu integrieren.

Bürgersprechstunde und Aktuelles

Verschwundener Brunnen

Erik Benz berichtet, dass der Brunnen östlich des Schulgeländes verschwunden ist. Sabrina Rothe erwidert, dass der Brunnen vom Bezirksamt Hamburg-Mitte abgebaut wurde, um das Kunstwerk zu schützen. Im April 2026 soll er wieder aufgestellt werden.

Nächste Beiratssitzung

Sarah Garcia Merida führt aus, dass dies ihre letzte Sitzung als Beiratsvorsitzende ist. Der Beirat dankt ihr für die geleistete Arbeit.

Sarah Garcia Merida weist auf die geplante konstituierende Sitzung des neuen Beirats hin, die am 28. April 2026 stattfinden soll und schließt die Sitzung um 20:45 Uhr.

Für das Protokoll:

Büro freiraumschaffen (Jens Hardel) in Abstimmung mit dem Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung (Nicole de Temple) (31. März 2026)

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Veddel

2026-03-17_Protokoll Beirat Veddel, Anhang 2_nicht barrierefrei

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Veddel

2026-03-17_Protokoll Beirat Veddel, Anhang 3_nicht barrierefrei

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Zum Weiterlesen

Wohnquartier auf der Veddel in typisch hamburgischer Klinkerarchitektur
Christoph Bellin / bildarchiv-hamburg.de

Stadtteilbeirat Veddel Protokoll der Sitzung am 28. April 2026

Die Sitzung hat hybrid stattgefunden - in Präsenz im AWO Treffpunkt für Senioren und Nachbarschaft und digital.

Auf dem Spielbudenplatz stehen verschiedene Buden und Zelte. Menschen gehen in der Dämmerung über die Veranstaltungsmeile.
Paul Höcker

Milieuschutz Soziale Erhaltungsverordnungen in Hamburg-Mitte

Die Genehmigungspflicht bezieht sich auf Bestandsgebäude mit mehr als fünf Wohnungen und soll Mieter/Mieterinnen vor Verdrängung zu schützen.

Wohnquartier auf der Veddel in typisch hamburgischer Klinkerarchitektur
Christoph Bellin / bildarchiv-hamburg.de

Quartiersbeiräte in Hamburg-Mitte Protokolle des Stadtteilbeirats Veddel / Kleiner Grasbrook in 2026

Die Beiräte tagen öffentlich. Alle im Plenum Anwesenden haben Rede- und Antragsrecht. Die Fraktionen der Bezirksversammlung entsenden Vertreter.