Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 27. Januar 2026, um 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg. Der Zugang zum Saal ist barrierefrei.
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung, Philip Buse, wird die Veranstaltung eröffnen.
Anschließend wird der Autor Stefan Romey anhand einer Präsentation die drei Prozesse zu NS-Verbrechen in Wandsbek (Poppenbüttel Case, Sasel Case, Wandsbek Case) erläutern.
Britische Militärgerichte führten Prozesse zum Tod des polnischen Zwangsarbeiters Andrzej Szablewski sowie zu dem Geschehen in den KZ-Außenlagern Sasel und Wandsbek durch. Was war geschehen? Wer waren die Angeklagten? Wer waren die Zeuginnen und Zeugen? Mit Hilfe von Überlebenden der NS-Verfolgung konnten Täterinnen und Täter ergriffen werden. Zeigten diese Reue, fühlten sie sich schuldig und bedauerten sie ihre Taten?
Die Präsidiumsmitglieder der Bezirksversammlung tragen Auszüge aus Zeugenberichten vor. Diese geben einen unmittelbaren Eindruck auf das Geschehen wieder.
Musikalisch wird die Veranstaltung von einem Cello-Trio der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg begleitet.
Zur Veranstaltung liegen die von der Bezirksversammlung Wandsbek herausgegebenen Bücher „Widerstand in Wandsbek 1933-1945“, „Wandsbek erinnert an 1933-1945“ und „Wandsbeker Weg der Erinnerung an Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus 1933-1945“ aus.
Rückfragen an:
Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Wandsbek
Schloßstraße 60
22041 Hamburg
E-Mail: bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de
Telefon: 040 428 81 2013