Hamburgs Investitionen in die Schwimminfrastruktur und die Schwimmfähigkeit der Kinder nehmen weiter Form an: Am Hermelinweg in Farmsen entsteht auf dem ehemaligen Schulparkplatz ein neues Lehrschwimmbecken. Hier kann voraussichtlich ab Mitte 2027 das Schwimmen erlernt und ausgeübt werden. Dr. Andreas Dressel, Senator für Finanzen und Bezirke, Dr. Jonas Leder, Direktor des Landessportamts, und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff haben heute das Bergfest der Baumaßnahme gefeiert. Dabei wurde auch eine Probebefüllung des Beckens durchgeführt. Das Lehrschwimmbecken ist für den Schwimmunterricht von Kindern und Jugendlichen sowie für die soziale Infrastruktur in Farmsen von großer Bedeutung. Investiert werden für Baukosten und Erschließung insgesamt rund 21 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Investitionen in die weiteren Lehrschwimmbecken der Stadt sollen folgen.
Dr. Andreas Dressel, Senator für Finanzen und Bezirke: „Für eine Stadt am Wasser wie Hamburg ist die Schwimmfähigkeit seiner Kinder ein zentrales Anliegen. Deshalb investieren wir an vielen Stellen der Stadt gezielt in die Schwimminfrastruktur - auch in Farmsen. Da dieser Stadtteil wächst, wächst auch der Bedarf an einer gut ausgebauten sozialen Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund wird das neue Schwimmbad ein echter Gewinn für den Stadtteil und den gesamten Bezirk Wandsbek. Viele Generationen von Schwimmerinnen und Schwimmern werden dort eine hochwertige Ausbildung erhalten. Es ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung, dass Kinder in ihrer Wohnortnähe Schwimmen lernen können. Aus diesem Grund war es uns besonders wichtig, den bisherigen Standort auf dem ehemaligen BFW-Gelände durch einen modernen, energieeffizienten Neubau zu ersetzen. Und nicht zuletzt ist dieses großartige Projekt ein weiterer Beitrag zum Ausbau unserer Sportinfrastruktur. Davon profitieren vor allem die Menschen und Vereine in den Stadtteilen. Gerade auch mit Blick auf die Abstimmung über Hamburgs Bewerbung für die Olympischen Spiele am kommenden Sonntag gilt einmal mehr: Spitzensport hat genauso wie der Breitensportsport in unserer Stadt einen enorm hohen Stellenwert. Allein zwischen 2011 und 2020 haben wir für den Ausbau der Sportinfrastruktur rund 1 Milliarde Euro ausgegeben – bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden es mehr als 2 Mrd. Euro sein! Die Investitionen in die Lehrschwimmbecken in Farmsen und anderswo in Hamburg sind dabei ein wichtiger Baustein.“
Dr. Jonas Leder, Direktor des Landessportamts: „Mit dem Neubau des Lehrschwimmbeckens in Farmsen wird ein bedeutender Beitrag zur Schwimmausbildung in Hamburg geleistet. Sicheres Schwimmen ist ein sehr wichtiges Anliegen unserer Active City Strategie und steht ebenfalls im Fokus unserer Bemühungen um die Olympische und Paralympische Generation. Die Schwimmfähigkeit stellt einen Grundpfeiler der motorischen Grundausbildung sowie der sozialen Teilhabe dar und ist zugleich überlebenswichtig. Daher danke ich allen Beteiligten für Ihr Engagement, damit möglichst viele Hamburger Kinder wassergewöhnt und zu sicheren Schwimmerinnen und Schwimmern ausgebildet werden können.“
Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek: „Heute konnten wir das Kernstück des neuen Lehrschwimmbeckens in Farmsen auf Herz und Nieren prüfen. Die Probebefüllung des Beckens markiert einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung und gibt einen ersten Vorgeschmack darauf, wie in Farmsen künftig das Schwimmen erlernt werden kann. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement und freue mich, dass wir mit vereinten Kräften dieses zukunftsweisende Vorhaben realisieren können.“
Der Neubau wird im Auftrag des Bezirksamts Wandsbek von Bäderland Hamburg GmbH koordiniert und mit höchstmöglichen energetischen Standards umgesetzt. Es werden vier Schwimmbahnen mit einer Länge von jeweils 25 Meter gebaut. Die Gesamtinvestitionen am Standort belaufen sich auf 20,8 Millionen Euro. Neben dem Neubau eines Lehrschwimmbeckens werden Straßenbaumaßnahmen sowie die Verlegung einer Fernwärmeleitung durchgeführt. Gefördert wurde das Projekt mit rund 5,4 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen“, 15,4 Millionen Euro kommen von der Behörde für Finanzen und Bezirke. Gleich nebenan wird ebenso der Vereinssport zukunftsfähig gemacht. Hier werden rund 5 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln in den Ersatzbau des Vereins- und Stadtteilhaus des Farmsener Turnvereins investiert. Die barrierefreie Erreichbarkeit der Erich-Kästner-Schule ist während und nach der Bauphase durchgehend gewährleistet.