Die neue Freizeitfläche richtet sich insbesondere an Jugendliche, Kinder, Familien und bewegungsinteressierte Menschen aus dem Stadtteil. Auf dem Gelände stehen künftig Angebote für Calisthenics und Parkour, Badminton, Streetball, Fußball sowie Rollsport zur Verfügung. Ergänzend wurden neue Spielangebote für Kinder geschaffen, darunter Kletter-, Rutsch-, Schaukel- und Balanciermöglichkeiten. Neue Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsbereiche laden darüber hinaus zum Verweilen, Austauschen und Zusammensein ein.
Innensenator Andy Grote:
„Kinder und Jugendliche sollen von klein auf erleben, wie viel Spaß Bewegung und Sport machen können. Dafür brauchen wir attraktive und niedrigschwellige Orte direkt in den Stadtteilen. Die neuen Flächen im Moorpark schaffen genau das: Raum für Bewegung, Begegnung und gemeinsames Miteinander und damit ein Stück gelebte Active City.“
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft:
„Der neue Sport- und Jugendbereich im Jenfelder Moorpark ist ein Angebot für ganz viele Menschen: Da ist etwas für Kinder, Jugendliche und Familien dabei – und das, wie der so genannte Moorspielplatz bereits ausdrückt, direkt im Grünen. Ich freue mich, dass wir von Seiten der Umweltbehörde finanziell die Hälfte für das breite Angebot von Streetball, Badminton und Slackline bis zu Schaukel, Seilzirkus und Rutschen- und Kletterturm beitragen konnten.“
Sozialdezernentin Maria-Dolores Töllner-Aguirre:
„Ich freue mich sehr, dass wir jetzt für unseren Stadtteil Jenfeld mit so vielen jungen Menschen ein schönes und vielseitiges Freizeitangebot für Jugendliche und Kinder geschaffen haben, das hoffentlich viele ins Freie lockt und zum Bewegen sowie zur Begegnung mit anderen motiviert.“
Stellvertretende Amtsleiterin Maren Reder, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen:
„Mit der heutigen Einweihung der Sport- und Freizeitfläche für Kinder, Jugendliche und Familien ist die Erneuerung des Jenfelder Moorparks vollendet. Mein Dank gilt neben den Projektbeteiligten den vielen engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern, die sich in den vergangenen Jahren an der Planung beteiligt haben. Jenfeld hat einen neuen Ort gewonnen, der die Lebensqualität verbessert und Bewegung, Erholung und Begegnung miteinander verbindet. Ich freue mich sehr, dass wir diese gute Entwicklung mit RISE, unserem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung, unterstützen konnten.“
Die Jugendfreizeitfläche ist Teil des im Jahr 2018 entwickelten Masterplans für den Jenfelder Moorpark und bildet dessen letzten Bauabschnitt. Die Umsetzung erfolgte unter dem Dach des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Fördergebiet Jenfeld-Zentrum. Die Planung der Anlage begann 2021 und wurde unter intensiver Beteiligung der Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner entwickelt. Bereits seit 2021 wurden in Workshops und Beteiligungsformaten die Wünsche und Ideen von rund 100 Jenfelderinnen und Jenfeldern gesammelt, darunter von mehr als 70 Jugendlichen. Beteiligt waren unter anderem die Otto-Hahn-Schule sowie das Jugendzentrum Jenfeld. Die entstandene Freizeitfläche ist damit das Ergebnis eines gemeinsamen Planungsprozesses und orientiert sich unmittelbar an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort.
Die Umsetzung des Projekts wurde mit knapp einer Million Euro aus öffentlichen Mitteln ermöglicht. Die Finanzierung erfolgte jeweils zur Hälfte durch RISE-Fördermittel der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und aus dem Budget des Erhaltungsmanagements Grün der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Ziel ist es, die Lebensqualität, Attraktivität und Nutzungsmöglichkeiten öffentlicher Räume im Stadtteil nachhaltig zu stärken.
Die Einweihung wurde von einem vielfältigen Programm begleitet. Zahlreiche Einrichtungen, Vereine und Initiativen aus Jenfeld und Hamburg beteiligten sich mit Mitmachangeboten, Sport- und Bewegungsaktionen, Musik, Tanz und gastronomischen Angeboten, unter anderem das Bezirksamt Wandsbek, das RISE-Team Jenfeld-Zentrum, die Otto-Hahn-Schule, die ParkSportPilot:innen, Wir bewegen Kids, Calix e. V., das Jugendzentrum Jenfeld, der WTSV Concordia Jenfeld, der Kick-Point Hamburg, der Gemeinschaftsgarten im Jenfelder Moorpark sowie weitere Akteurinnen und Akteure des Stadtteils. Für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgten die Künstler Valero und NAMI 45 sowie Tanzgruppen der Otto-Hahn-Schule.
Mit der neuen Jugendfreizeitfläche ist ein offener Ort für Bewegung, Begegnung und gemeinschaftliches Miteinander entstanden. Die Projektbeteiligten laden alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, die neuen Angebote zu nutzen und die Anlage respektvoll zu behandeln, damit sie langfristig ein attraktiver Treffpunkt für den Stadtteil wird und bleibt.
Weitere Informationen zum RISE-Gebiet Jenfeld Zentrum
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Instagram:
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Gläserne Werkstatt im EKZ Jenfeld
Der Raum für Live-Gespräche, Ideen und Anregungen rund um das Jenfelder Zentrum – immer Mo 10.00-12.00 oder Di 15.00-17.00 Uhr (jeden 1. Di im Monat 15.00-18.00 Uhr).
Werkstattgespräche Jenfeld Zentrum
Auf fünf Sitzungen im Jahr gibt es hier für alle interessierten Jenfelderinnen und Jenfelder Infos zu laufenden Projekten und Raum für Ideen und Anregungen rund um das RISE-Gebiet Jenfeld-Zentrum und natürlich auch zu den weiteren Planungen und Beteiligungen. Machen Sie mit! Hier registrieren und eingeladen werden: jenfeld-zentrum@steg-hamburg.de
Kontakt Gebietsentwicklung Jenfeld-Zentrum / steg Hamburg
Tel. (040) 43 13 93 -842/-63, E-Mail: jenfeld-zentrum@steg-hamburg.de
Über das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)
Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige, stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Bund-Länder-Städtebauförderung unter einem Dach zusammen – mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. Hamburg hat derzeit 25 RISE-Quartiere ausgewiesen, die in den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 27 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.