Wandsbek arbeitet weiter an einem strategischen Leitbild für die langfristige Entwicklung des Bezirks. Mit dem Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen „Wandsbek 2045“ entsteht ein gemeinsamer Orientierungsrahmen für Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft. Nach Analyse, fachlichem Austausch und bisherigen Beteiligungsformaten geht der Prozess nun in die abschließende öffentliche Beteiligungsrunde.
Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder der zukünftigen Bezirksentwicklung: „Wandsbek wächst koordiniert“, „Wandsbek vernetzt nachhaltig“ und „Wandsbek lebt Vielfalt“. Bürgerinnen und Bürger können die vorgeschlagenen Maßnahmen bewerten, kommentieren und eigene Hinweise aus ihrem Alltag einbringen. Gefragt ist insbesondere: Welche Maßnahmen sind aus Sicht der Wandsbekerinnen und Wandsbeker besonders wichtig? Wo braucht es zusätzliche Unterstützung, Angebote oder Verbesserungen im eigenen Wohnumfeld?
Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek: „Wandsbek ist vielfältig, wachsend und in vielen Bereichen im Wandel. Mit dem zweiten Online-Dialog möchten wir zeigen, welche strategischen Ansätze für die Zukunft des Bezirks erarbeitet wurden – und zugleich wissen, ob diese Ansätze aus Sicht der Menschen vor Ort die richtigen Schwerpunkte setzen. Die Bürgerinnen und Bürger kennen ihre Stadtteile, Quartiere und Alltagswege am besten. Ihre Rückmeldungen helfen uns, den Entwicklungsrahmen weiter zu schärfen und Wandsbek gemeinsam zukunftsfähig aufzustellen.“
Hintergrund
Mit „Wandsbek 2045“ erarbeitet das Bezirksamt Wandsbek einen Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen für die langfristige Entwicklung des Bezirks. Mit der Ausarbeitung wurde das Büro urban catalyst beauftragt.
Ziel ist es, zentrale Zukunftsfragen der Bezirksentwicklung zusammenzuführen: Wie kann Wandsbek trotz Bevölkerungswachstum, Nutzungsdruck und Klimawandel lebenswert bleiben? Wie können Wohnen, Mobilität, Grün- und Freiräume, soziale Infrastruktur, Zentren und Nahversorgung besser zusammengedacht werden? Und wie können die unterschiedlichen Stadtteile und Quartiere mit ihren eigenen Identitäten und Voraussetzungen gestärkt werden?
Bereits im ersten Online-Dialog und in weiteren Beteiligungsformaten wurden Hinweise, Einschätzungen und Ideen aus der Stadtgesellschaft gesammelt. Diese Perspektiven sind gemeinsam mit fachlichen Analysen, bestehenden Konzepten und den Ergebnissen aus Fach- und Politikworkshops in die Entwicklung von strategischen Handlungsfeldern und Maßnahmen eingeflossen.
Der zweite Online-Dialog dient nun der Rückkopplung: Die Öffentlichkeit kann die bisherigen Ergebnisse kommentieren und priorisieren, bevor der Entwicklungsrahmen weiter ausgearbeitet und abgeschlossen wird. So soll „Wandsbek 2045“ als langfristiger Kompass für Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft dienen – für weiterführende Planungen, Entwicklungen, Projekte und Maßnahmen im Bezirk.