Sie besteht aus höher liegenden, flachwelligen Geestrücken, auf denen die Besiedlung des Raumes begonnen hat, und den dazwischen liegenden, ursprünglich feuchten Niederungsbereichen der Fließgewässer, die lange Zeit frei von Bebauung geblieben sind. Die Flussläufe der Wandse, die dem Bezirk den Namen gab, der Alster, der Osterbek und der Berner Au gliedern im Wesentlichen den Naturraum des Bezirks. Daneben stellen sie drei der zwölf Hamburger Landschaftsachsen dar, die die Innenstadt mit dem Umland verbinden.
Die nicht bebauten Flächen des Bezirks sind überwiegend naturschutzrechtlich geschützt: Als Landschaftsschutzgebiete der markanten Landschaften der sogenannten „Walddörfer“ (Duvenstedt, Bergstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Volksdorf und Rahlstedt sowie Wohldorf-Ohlstedt) und des Alstertals mit der Hummelsbütteler Feldmark im Norden. Zusammenhängende, großräumige Grünräume als Relikte der ursprünglichen Naturlandschaft finden sich im Bereich der Naturschutzgebiete Höltigbaum und Stellmoorer Tunneltal in Rahlstedt, in den Moor- und Waldflächen von Wittmoor, Wohldorfer Wald und Duvenstedter Brook, der die größte Hirschpopulation Deutschlands besitzt. Die Landschaften des Bezirks sind von großer landschaftlicher Schönheit mit Bedeutung für die Naherholung und den Natur- und Artenschutz.
Zu dem Freiraumverbundsystem des Bezirkes gehören ferner Teile des sogenannten zweiten Grünen Rings zwischen dem Ohlsdorfer und dem Öjendorfer Friedhof.
Zwischen den Landschaftsachsen und dem zweiten Grünen Ring eingestreut liegen zahlreiche kleinere, aber nicht weniger wichtige Freiräume als grüne Oasen im Siedlungsbereich der Stadt: als Parkanlagen, als kleinere Grünzüge und grüne Wegeverbindungen sowie als Spiel- und Stadtplätze. Sie bilden zusammen das sogenannte Grüne Netz der Stadt Hamburg im Bereich des Bezirks Wandsbek, das das Grundgerüst für die Sicherung der Freiraumversorgung, des Biotop- und Artenschutzes, der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes (Boden, Wasser, Klima, Luft) und des Stadt- und Landschaftsbildes darstellt.
Sonderzeichen und Namen können fälschlicherweise übersetzt werden