Ausgang der Wahl
Platz 2: Christrose - Helleborus niger 26,1%
Platz 3: Efeu - Hedera helix 22,5%
Platz 4: Rhododendron - Rhododendron sp 19,8%
Schlafmützchen
Die einjährige oder ausdauernd krautig wachsende etwa 60 cm hohe Pflanze ist leicht an ihren leuchtend orangefarbenen Blüten zu erkennen. Die Pflanzengattung gehört zur Pflanzenfamilie der Mohngewächse (Papaveraceae).
Vorkommen und Standort
Ihren Ursprung hat diese Art in Kalifornien und anderen südwestamerikanischen Bundesstaaten. Inzwischen ist sie auch in Australien, Südafrika und Europa verbreitet.
Giftigkeit
Alle Pflanzenteile sind giftig +
Vergiftungserscheinungen
Die Pflanze wirkt schwach narkotisch und schmerzlindernd. Eine Vergiftung zeigt sich durch Erbrechen, Magenbeschwerden und Durchfall.
Erste Hilfe
Bei dem geringsten Verdacht einer Vergiftung sollte man sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.
Tiere
Keine Angaben
Name
Eschscholzia: Ist nach dem Chirurgen Dr. J.F. Eschscholtz (1792-1831) benannt, der als Naturforscher an den russischen Expeditionen von 1816 bis 1824 an die pazifische Nordküste teilnahm.
californica: kalifornisch
Schlafmützchen: Die Kelchblätter sitzen wie eine Schlafmütze auf der sich öffnenden Blüte.
Kalifornischer Mohn: Herkunft der Pflanze
Weitere Namen: Kalifornischer Kappenmohn, Goldmohn
Blüte
Blütezeit: Juni - September
Lang gestielte Blüten mit bis zu 3,5 cm Durchmesser. Blütenfarbe leuchtend gelb, bis ins orange gehend. Während sich die Blüte öffnet schieben sich die Kelchblätter wie eine „Schlafmütze“ hoch.
Frucht
Aus den Blüten entstehen fast zylindrische, in der Mitte etwas verdickte, bis zu 10 cm lange Schoten. Die Schoten haben zehn Längsrippen und öffnen sich nach der Reifung an zwei Seiten der Länge nach. Aus der Schote werden dann zahlreiche, netzförmig gemusterte, braune bis schwarze, elliptische Samen von 1,5 bis 1,8 mm Länge entlassen.
Pflege
Der Goldmohn liebt es heiß und sonnig, an kühlen und schattigen Standorten wird er nicht zur Blüte kommen. Am richtigen Standort ist er äußerst pflegeleicht und benötigt weder Düngung noch übermäßig viele Wassergaben. Ein durchlässiger, leicht sandiger Boden ist ideal. Werden die Fruchtstände nicht entfernt, so sät er sich gern im Garten wieder aus.
Nationalblume
Blume des US-Staates Kalifornien
Verwendung
- Die Pflanze wird seit 1790 in europäischen Gärten kultiviert.
- Die Pflanze ist heutzutage Bestandteil in pflanzlichen Beruhigungsmitteln.