Meilenstein 3 | 17. März 2025
Die flache Mulde ist bereits zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Die Böschungsflächen wurden mit Kokosmatten belegt, in die blühende Uferstauden eingeflochten sind. Durch dieses Vorgehen ist es möglich die Pflanzen, insbesondere vor den Wasservögeln, zu schützen. Die Pflanzen haben so die Möglichkeit besser anzuwachsen, damit sich ein vielfältiger Ufersaum entwickelt. Wechselfeuchte Auenbereiche sind entlang der Wandse selten und der neue Feuchtlebensraum stellt eine ökologische Verbesserung und Aufwertung des Parks dar.
Bei Hochwasser wird sich die Aue vollständig mit Wasser füllen. Das Wasser wird dort zurückgehalten, kann versickern und verdunsten. So wird der Lebensraum „Wandse“ bei Starkregen entlastet. Das versickerte Wasser steht in Zeiten mit wenig Niederschlag zur Verfügung. Die Verdunstung kommt dem Kleinklima im Eichtalparks und seiner Umgebung zu Gute.
Direkt angrenzend wird die „Bachterrasse“ mit einer langen Sitzbank entstehen. So können nicht nur die Insekten, sondern auch die Parkbesucher die blühende Aue genießen.