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- Neues Durchlassbauwerk wird eingehoben.
Informationen
- Durchgängigkeit für die Wandse
- Projekt Forelle 2010 – Forellen für die Wandse
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Weiterführende Informationen zur Wandsebrücke
- Fischwanderhilfen an Schleusen und Wehren
Drei Fakten zu den Fischen in der Wandse
Texte dieser Klimastation zum Nachlesen
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Durchgängigkeit für die Wandse
Ein weiterer Meilenstein für die Fische in der Wandse ist vollbracht. Bereits im Jahr 2000 wurde mit den Umgestaltungen zur Fischdurchgängig im Rahmen des Projektes Forelle 2010 begonnen. Neben der Ansiedelung der Bachforelle waren der Umbau eines 80 cm hohen Absturzes an der Amtsstraße in eine Sohlschwelle und die Trennung des Liliencronteiches von der Wandse sowie der Rückbau vieler kleiner Schwellen Teile des Projektes. Es wurden große Baumaßnahmen durch Firmen und unzählige kleine Maßnahmen durch Ehrenamtliche, wie Bachpaten und Angelverein umgesetzt. Mehr zum Projekt Forelle 2010 gibt es unten.
Grundlage für das neue Durchlassbauwerk ist die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft, welche den guten Zustand unserer Gewässer als Ziel hat. An der Wandse wurden bereits die Hindernisse am Pulverhofteich und am Mühlenteich umgestaltet, weitere sind in der Planung. Mehr zur Fischdurchgängigkeit im Alstersystem ist unten zu finden.
Projekt Forelle 2010 – Forellen für die Wandse
Das Pilotprojekt Projekt Forelle 2010 startete im Jahr 2000 an der Wandse. Gefördert wurde es von den damaligen Umweltstiftung der HEW (Hamburgische Electricitätswerke), der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) setzte es mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher, wie Bachpaten und der Anglerjugend um.
Ziel war es die natürlichen Strukturen im Gewässer, welche durch unpassende Maßnahmen in den 1960er/70er-Jahren verändert wurden, wiederherzustellen. So werden die Uferbereiche und Sohle der Wandse für die standorttypischen Tiere und Pflanzen hergerichtet. Begonnen wurde mit Kiesbetten für das Ausbringen von Forelleneiern. In Voruntersuchungen hatte sich gezeigt, dass die Wasserqualität ausreichend gut ist, sodass sich Forelleneier entwickeln können. Parallel wurde jährlich der Fischbestand in der Rahlstedter Wandse untersucht. Auch nach dem Ende des künstlichen Besatzes mit Fischeiern konnten Jungfische gefunden werden. Die Bachforelle hat sich also erfolgreich in den neuen Kiesbetten vermehren können.
Dieses Projekt im direkten Wohnumfeld hat viele Interessierte für die Belange des Gewässerschutzes gewinnen können. Neben den seit 1986 aktiven Bachpatenschaften haben sich auch weitere Möglichkeiten der Beteiligung an Aktionen zum Gewässerschutz ergeben. Der NABU bietet mit seinen Bachaktionstagen in ganz Hamburg ein Angebot zum ehrenamtlichen Engagement an. Viele Naturschutzverbände haben mit ihren aktiven Gruppen in den Stadtteilen Patenschaften für Gewässer übernommen und bieten auch z. B. Firmen an Bachaktionen in kleinen Teams durchzuführen. - Mehr dazu auf der Seite der Bachterrasse.
Weiterführende Informationen
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