Spitzenforschung

In diesen Forschungsfeldern ist Hamburg exzellent

Hamburg bleibt eine der führenden Wissenschaftsmetropolen Deutschlands: Gleich fünf Forschungsfelder, sogenannte Exzellenzcluster, sichern für die nächsten sieben Jahre Fördergelder in Millionenhöhe und stärken Hamburgs Rolle als Wissenschaftsstandort. Auch der Senat stellt für die Cluster im Jahr 2026 Finanzierungsmittel in Höhe von 16,7 Millionen Euro bereit. "Wir investieren in Wissen, in Innovation und in die Zukunft – und entwickeln unseren Exzellenzstandort konsequent weiter“, erklärt Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal.

  • Senatskanzlei
UHH/CUI, Peter Garten

Die Exzellenzstrategie: Eine Investition in die Zukunft

Mit der Exzellenzstrategie fördern Bund und Länder Spitzenforschung an deutschen Universitäten und zentrale Forschungsfelder der Zukunft. Teil der Strategie sind die sogenannten Exzellenzcluster. In diesen Forschungsfeldern arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam an zentralen und zukunftsweisenden Fragen, die zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Fördermittel in Millionenhöhe bis 2032 gesichert

Gleich fünf dieser Exzellenzcluster wurden nun in Hamburg bewilligt: vier davon an der Universität Hamburg (UHH), eines an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Außerdem wurde die Universität Hamburg erneut als Exzellenzuniversität bestätigt – als einzige im Norden.

Für Hamburg heißt das ganz konkret: Die Exzellenzcluster werden in den kommenden sieben Jahren mit rund 266 Millionen Euro gefördert. Der Senat selbst stellt für 2026 Finanzierungsmittel in Höhe von 16,7 Millionen Euro bereit. Dieses Geld stärkt nicht nur die Forschung an den Universitäten selbst, sondern auch den Wissenschaftsstandort und die Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs: Die Förderung ermöglicht eine langfristige Planung für die Projekte, schafft Arbeitsplätze und eine stärkere Position im internationalen Wettbewerb.

Forschung, die unseren Alltag verändern kann

Dass Hamburg gleich fünf dieser Exzellenzcluster einwerben konnte, zeigt: Die Forschung hier hat großes Potenzial – und kann dazu beitragen, unsere Zukunft ganz konkret zu gestalten. "Sie finden Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit – und machen echten Fortschritt möglich", ist sich Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal sicher. "Diese Arbeit ist nicht abstrakt – sie verändert ganz konkret, wie wir morgen leben werden." 

Die Themen der Hamburger Cluster reichen von Klimaforschung über Quantenphysik bis hin zur Erforschung von Materialien und historischen Schriftkulturen. Dahinter stehen Fragen, die viele Menschen direkt oder indirekt betreffen: Wie gehen wir als Gesellschaft mit dem Klimawandel um? Welche Technologien prägen unsere Zukunft? Was können wir aus alten Schriftstücken lernen? Und was verraten uns kleinste Teilchen über unseren Kosmos? 

Konkret können die Cluster dabei helfen, wichtige Erkenntnisse für unsere Energieversorgung zu gewinnen, globale Zusammenhänge besser zu verstehen oder neue Materialien zu entwickeln, die nachhaltiger oder leistungsfähiger sind. Gerade in Zeiten großer Herausforderungen setzt Hamburg mit den Exzellenzclustern ein klares Zeichen: Die Stadt investiert gezielt in Wissen, Innovation und Zukunftsfähigkeit.

Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Exzellenzcluster: 

Pressemitteilung und weitere Infos zur Exzellenzstrategie

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