Mehr Geld für Schulen und Bildung
Mit dem Investitionspaket stellt der Senat in den kommenden Jahren insgesamt 496 Millionen Euro für zwölf Bildungsprojekte bereit. Bereits 2026 fließen rund 90 Millionen Euro in die Vorhaben.
Der größte Teil der Mittel ist für den Schulbau vorgesehen. Dazu gehören Neubauten wie der Campus HafenCity und die neue Stadtteilschule Leuschnerstraße sowie Erweiterungen und Sanierungen bestehender Schulen, unter anderem in Oldenfelde, Ottensen und an der Hebebrandstraße.
Ksenija Bekeris, Schulsenatorin: „Gute Schulen brauchen gute Räume. Deshalb investieren wir auch in einer angespannten Haushaltslage weiter verlässlich in den Schulbau.“
Neue Akademie als Vorbild für zukünftigen Hochschulbau
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Neubau der Norddeutschen Akademie für Finanzen und Steuerrecht. Das Gebäude entsteht in nachhaltiger Holz-Hybridbauweise und soll zeigen, wie Hochschulgebäude künftig schneller, kostengünstiger und ressourcenschonender gebaut werden können. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant.
Mehr Wohnraum für Auszubildende
Der Senat investiert außerdem in drei Modellprojekte für Azubi-Wohnheime. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende zu schaffen und Hamburg als Ausbildungsstandort attraktiver zu machen.
Ein Pilotprojekt entsteht an der Fabriciusstraße in Bramfeld. Dort verbindet das neue Bildungshaus+ eine Kindertagesstätte mit 109 Wohnplätzen für Auszubildende unter einem Dach. Weitere Projekte sind am Ausschläger Weg sowie an der Großen Freiheit geplant.
Dressel betont: „Die geförderten Projekte sind wirklich innovative Zukunftsinvestitionen. Hamburg kann stolz auf seinen Bildungsbau sein.“
Investitionen stärken auch die Wirtschaft
Nach Angaben des Senats profitieren nicht nur Bildungseinrichtungen von den Investitionen. Ein großer Teil der Aufträge soll an Unternehmen aus Hamburg und der Metropolregion gehen und damit Beschäftigung und Wertschöpfung stärken.