Hamburger Mietenspiegel 2025

Mittlere Miete kaum gestiegen

Hamburg hat einen neuen Mietenspiegel. Mieterinnen und Mieter sowie Vermieterinnen und Vermieter von rund 48.000 Wohnungen in Hamburg wurden für die Befragung angeschrieben. Im Mittel liegt die Miete im erhobenen Wohnungsbestand bei 9,94 Euro pro Quadratmeter. Bei der letzten Erhebung 2023 lag der Hamburger Mittelwert bei 9,83 Euro pro Quadratmeter. Damit ist der Wert um 1,12 Prozent gestiegen – das liegt deutlich unter der aktuellen Inflationsrate von 2,3 Prozent.

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Gute Nachrichten für Mieterinnen und Mieter

Auch im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten fällt die mittlere Nettokaltmiete in Hamburgs Mietenspiegel deutlich geringer aus. So wurde im Stuttgarter Mietenspiegel zuletzt eine Durchschnittsmiete von 11,15 Euro pro Quadratmeter errechnet, im Frankfurter 11,50 Euro und im Münchner Mietenspiegel im Schnitt 15,35 Euro auf den Quadratmeter ermittelt. 

Der Mietenspiegel dient der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist somit eine zentrale Grundlage für rechtssichere Mietpreise in Hamburg. Er zeigt, welche Miete für Wohnungen in ähnlicher Lage, Größe und Ausstattung üblich ist. Der Mietenspiegel ist damit ein wichtiges Instrument für Mieterinnen und Mieter als auch für Vermieterinnen und Vermieter, zum Beispiel bei einer Mieterhöhung oder einer neuen Mietvereinbarung.

Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, zum Mietenspiegel 2025

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So wird der Mietenspiegel berechnet

Um den Mietenspiegel möglichst genau zu ermitteln, wird er regelmäßig neu erhoben. Rund 48.000 Mieterinnen und Mieter sowie Vermieterinnen und Vermieter wurden für die Erhebung des Mietenspiegels 2025 angeschrieben. Berücksichtigt werden Wohnungen ohne Preisbindung, deren Miete sich in den vergangenen sechs Jahren verändert hat oder neu vereinbart wurde. Sozialwohnungen mit Mietpreisbindung sowie ältere Mietverträge ohne Änderungen zählen nicht dazu. Dadurch ist der Mietenspiegel auch kein Instrument, um das Mietniveau auf dem gesamten Hamburger Wohnungsmarkt abzubilden. Das machen andere Erhebungen wie der Zensus 2022 und die Hamburger Mietenstudie 2025.

Die Datenerhebung des Mietenspiegels hat das ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung im Auftrag der Stadt übernommen. Begleitet wird der Prozess regelmäßig von einem Arbeitskreis, in dem Vertreterinnen und Vertreter von Mietervereinen, Eigentümerverbänden und Hamburger Gerichten zusammenarbeiten. So wird sichergestellt, dass der Mietenspiegel ausgewogen und transparent entsteht.

Neu ist in diesem Jahr die Art der Berechnung: Statt wie bisher den Durchschnitt zu bilden, wird nun der Median genutzt – also der Wert, der genau in der Mitte aller gemeldeten Mieten liegt. Der Vorteil dieser Berechnung: Sie ist robuster, sehr hohe oder sehr niedrige Einzelwerte verzerren das Ergebnis weniger.

Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein betont: 

"Dennoch ist das Wohnungsangebot auch in Hamburg noch immer zu gering. Daher ist es wichtig, die erfolgreiche gemeinsame Wohnungsbaupolitik im Bündnis für das Wohnen in Hamburg weiter fortzusetzen, den richtigen Kurs beizubehalten und den Neubau weiter durch Maßnahmen wie den Hamburg-Standard zu forcieren.“

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Mietenspiegel 2025 der Freien und Hansestadt Hamburg in EURO

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Weitere Informationen

Bauprojekt Wallhöfe (Neustadt)
BSW
Hamburg stellt Mietenspiegel 2025 vor

Kaum Veränderung der Durchschnittsmiete

Die Stadt Hamburg hat heute den neuen qualifizierten Mietenspiegel 2025 vorgestellt. Der Mietenspiegel 2025 weist zum Stichtag 1. April 2025 einen Mittelwert von 9,94 Euro/qm im relevanten Wohnungsbestand aus.

09. Dezember 2025 Pressemitteilung
BSW

Hamburger Mietenspiegel

Mit dem Mietenspiegel erhalten Sie eine Übersicht über die ortsüblichen Vergleichsmieten für rund 568.500 Wohnungen in Hamburg. Der Mietenspiegel erscheint alle zwei Jahre.