6. September 2022

Benefizkonzert für die Ukraine

06. September 2022

Rede des Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher. Es gilt das gesprochene Wort.

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Sehr geehrte Frau Generalkonsulin,
sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen in der Elbphilharmonie zu diesem Benefizkonzert für die Ukraine. 

Seit fast 200 Tagen führt Russland einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine, der großes Leid mit sich bringt, der Städte und Infrastruktur zerstört und Millionen Menschen zur Flucht zwingt. 

Hamburg ist eine weltoffene Stadt, deren Tradition für Frieden und Freiheit steht. Die Menschen sind erschrocken und empört über die russische Aggression. Sie sind solidarisch und leisten auf vielen Wegen Hilfe. 

Über 30.000 Flüchtlinge aus der Ukraine leben mittlerweile in Hamburg. Sie wohnen in neu eingerichteten öffentlichen Unterkünften oder sind privat aufgenommen worden bei Verwandten, Freunden oder anderen hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern. 

Viele Hamburgerinnen und Hamburger helfen beim Ankommen und Zurechtfinden, bei Sprachbarrieren und Behördengängen,  im praktischen Leben von der Hausaufgabenhilfe für Schulkinder bis zur Freizeitgestaltung. 

Allen, die sich für die Aufnahme, Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen engagieren, sage ich heute ganz ausdrücklich:  Herzlichen Dank! 

Sehr geehrte Damen und Herren,
im April habe ich gemeinsam mit dem Bürgermeister von Kyiv, Vitali Klitschko, einen „Pakt für Solidarität und Zukunft“ zwischen unseren Städten geschlossen. 

Es geht dabei um schnelle humanitäre Hilfe jetzt und um eine strategische Partnerschaft zwischen Kyiv und Hamburg, sobald der Krieg beendet ist und der Wiederaufbau beginnen kann.

Lebensmittel, Schutzausrüstung, Feldbetten, medizinische Produkte und vieles mehr wird beschafft und mit Hilfe des Vereins Hanseatic Help sowie der Initiative #WeAreAllUkrainians in die Ukraine transportiert. 

Polizei, Feuerwehr, die Handelskammer, Unternehmen und viele Organisationen beteiligen sich daran – gerade gestern Abend auch die Gäste und Unternehmen auf dem Empfang unserer Landesvertretung in Berlin. 

Aber wir denken über den Krieg und die Krise hinaus. Wir wollen in Zukunft die wirtschaftlichen Kontakte zwischen Kyiv und Hamburg stärken und neue Kooperationen schließen. Dabei soll auch der kulturelle Austausch eine wichtige Rolle spielen. 

Schon jetzt sind ukrainische Künstlerinnen und Künstler an Ausstellungen, Lesungen, Konzerten oder Filmwettbewerben beteiligt. Sie werden durch Hamburger Kultureinrichtungen oder private Initiativen unterstützt – darunter Kampnagel, das Hamburg Ballett und das Filmfest Hamburg. Unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung ist der Hilfsfonds „Art Connects“ entstanden, der ukrainische Kulturprojekte fördert. 

In den vergangenen Wochen hat das Festival „Ukrainian Days“ in Hamburg zeitgenössische Kunst vorgestellt und viele Facetten der ukrainischen Kultur und Lebensart gezeigt. Heute können wir in der Elbphilharmonie ukrainische Musik und Literatur erleben. 

Von den Erlösen und weiteren Spenden sollen Krankenwagen für die Ukraine gekauft werden. 

Ich bedanke mich herzlich bei Ukrainian Days, HamburgMusik und dem Generalkonsulat der Ukraine für die Ausrichtung des heutigen Konzerts sowie bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung. 

Ich wünsche uns allen einen interessanten Abend und hoffe, dass der Krieg bald ein Ende findet. 

Herzlichen Dank. 

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