Behörde für Schule und Berufsbildung

Szenische Lesung 12.42019 #UHH100

Die Gründungsgeschichte der Universität Hamburg auf der Bühne

#UHH100

Termin/Ort

Fr., 12. April 2019, 19 Uhr, Hörsaal A, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

Anfang 1919. Es ist Revolution in Hamburg. Die Stadt ist im Umbruch. Es wird gekämpft, debattiert und gehungert. Dennoch ist eine der ersten Entscheidungen der neu gewählten Bürgerschaft im März des Jahres die Gründung einer Universität.
Bis heute erinnert man gerne an diese erste demokratische Universitätsgründung in Deutschland.

Studierende der Fakultät für Geisteswissenschaften haben sich in den vergangenen Semestern die Fragen gestellt, ob die Hamburgerinnen und Hamburger zu jener Zeit keine anderen „Sorgen“ hatten und wie „demokratisch“ diese Universität in ihrer Gründungszeit tatsächlich war. Sie haben sich auf Spurensuche entlang des langen Weges ihrer Entstehung begeben, der bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Sie sind Werner von Melle, Edmund Siemers und Helene Lange begegnet, haben das vehemente Für und Wider in der Presse analysiert und die widersprüchlichen Erinnerungen anlässlich bisheriger Jubiläen untersucht.

In einer szenischen Lesung von und mit dem Axensprung-Theater bringen die Studierenden ihre Quellenfunde und Forschungsergebnisse auf die Theaterbühne. Parallel dazu erscheint in der Landeszentrale für politische Bildung ein Begleitband, der anhand zahlreicher historischer Dokumente einen multiperspektivischen Einblick in die Gründungsgeschichte gewährt. Ein Projekt der Universität Hamburg, Arbeitsbereich Public History, Projektleitung Nils Steffen, in Kooperation und mit Förderung der Landeszentrale für politische Bildung.
Weitere Informationen: www.geschichte.uni-hamburg.de/arbeitsbereiche/public-history/projekte/uhh-jubilaeum.html

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

Rückfragen
Behörde für Schule und Berufsbildung
Landeszentrale für politische Bildung
Annika Samesch | Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (040) 428 23-4808, E-Mail: annika.samesch@bsb.hamburg.de