Vortrag Lucie Borchardt und Fairplay-Reederei

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 – eine starke Frau in schweren Zeiten

Lucie Borchardt Lucie Borchardt

Lucie Borchardt und Fairplay-Reederei

ACHTUNG: Die Veranstaltung wurde kurzfristig abgesagt.

Termin/Ort:

Dienstag, 17. März 2020, 19 Uhr
Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Str. 60, 20457 Hamburg

Der Eintritt ist frei.

Referentin:

Sandra Wachtel, Historikerin und Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Die 1905 gegründete „Fairplay Schleppdampfschiffs-Reederei Richard Borchardt“ wurde nach dem Tod des jüdischen Firmeninhabers Richard Borchardt von dessen Ehefrau Lucie Borchardt übernommen. In den Jahren 1935 bis 1938 ermöglichte die Reederin in enger Zusammenarbeit mit der zionistischen Jugendbewegung „Hechaluz“ jungen Juden die Flucht aus Deutschland.
Sie konnten auf den Schiffen der Reederei eine Ausnildung machen und so eine der Voraussetzungen für die   Einwanderung nach Palästina erfüllen.
1938 wurde das Unternehmen nicht unmittelbar „arisiert“, sondern in die vom NSDAP-Gauleiter Karl Kaufmann kontrollierte „Fairplay-Stiftung Hamburg“ umgewandelt. Lucie Borchardt emigrierte im August 1938 nach Großbritannien und baute sich dort eine neue Existenz auf.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen tragen“.

• Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

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