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Vortrag und Gespräch Arabische Menschen im Nationalsozialismus

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zwischen „Rassenpolitik“ und Bündnispolitik: Das Beispiel Mod Helmy

Arabischen Menschen im Nationalsozialismus

Termin:

Dienstag, 19. Oktober 2021, 18.00 – 20.00 Uhr

Ort:

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Anmeldung unter www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/veranstaltungskalender/#d2021-10-19

Mod Helmy, ein in Berlin lebendender Arzt ägyptischer Herkunft, versteckte während des Zweiten Weltkrieges eine jüdische Patientin und rettete sie damit vor der Deportation. Der Politologe Igal Avidan, der als freier Berichterstatter für israelische und deutsche Medien tätig ist, wird die Recherchen zu seinem Buch Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete vorstellen. Im Anschluss spricht er mit Dr. Susann Lewerenz und Pierre Asisi darüber, welche Bedeutung solche muslimisch-jüdischen Verflechtungsgeschichten für die Bildungsarbeit der Gegenwart haben können und welche Herausforderungen damit verbunden sind.

Susann Lewerenz hat für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Projekt „Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus“ mitgearbeitet, in dessen Rahmen Bildungsmaterial unter anderem zu Mod Helmy entwickelt wurde. Pierre Asisi leitet bei ufuq.de, einem Träger der freien Jugendhilfe in Berlin, das Projekt „kiez:story“, in dem Jugendliche sich auf die Suche nach Geschichtszeugnissen in ihrem Kiez und familiären Umfeld machen und diese für die Öffentlichkeit darstellen können.

Eine Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Ansprechpartner Landeszentrale politische Bildung:
Abut Can
Wissenschaftlicher Referent, Migration und Integration
Dammtorstraße 14, 20354 Hamburg
Tel:  42823-4812
E-Mail: abut.can@bsb.hamburg.de

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