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Ringvorlesung Zwischen Umweltzerstörung und ländlicher Idylle

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Osteuropa in ökologischer Perspektive

Ringvorlesung

Ringvorlesung Wintersemester 2021/2022 Uni-Hamburg

Termin:

27. Oktober 2021 bis 12. Januar 2022

Mittwochs, jeweils 16:00 bis 18:00 Uhr.

Die Veranstaltungen werden voraussichtlich in hybrider Form abgehalten.

Konkrete Einzelheiten zum Raum und zum Registrierungsverfahren (digital und präsentisch) werden noch bekannt gegeben. Siehe: www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/programm-wise/07-osteuropa-oekologie.html

Auch in Osteuropa und im postsowjetischen Raum spielen Natur- und Umwelthemen und Fragen der Ökologie eine zunehmend größere Rolle. Umweltaktivistinnen- und Aktivisten setzen sich mit den Folgen der (De-)Industrialisierung und Naturzerstörung auseinander und versuchen Natur- und Lebensräume zu schützen. Autorinnen und Autoren, sowie Kulturwissenschaftlerinnen- und Wissenschaftler wenden sich Fragen des eco criticism und reflektieren das Zusammenwirken von Mensch und Umwelt im Anthropozän zu.

Historikerinnen und Historiker zeigen, dass ökokritische Fragestellungen eine lange Tradition haben.

Die Vortragsreihe setzt sich mit den spezifischen nationalen und regionalen Zugängen zu Ökologie und den durch Politik und Ökonomie vorgegebenen Parametern auseinander. Dabei sollen nicht nur die problematischen und konflikthaften Aspekte des Verhältnisses von Mensch und Natur beleuchtet, sondern auch die naturräumlichen Besonderheiten Osteuropas diskutiert werden. Aus fachwissenschaftlicher Perspektive setzen sich internationale Referentinnen und Referenten mit den Herausforderungen des Anthropozäns auseinander und präsentieren ästhetische und kulturtheoretische Beiträge zur aktuellen ökologischen Debatte.

 

TERMINE:

Mittwoch, 03. November 2021
Mit langem Atem: Die Umweltsituation der Ostsee vor dem Hintergrund der Bemühungen der Umweltorganisationen, der Aktivitäten von EU und der Helsinkikonvention
Jochen Lamp, Dipl.-Ing. Landschaftsplanung, Leiter des WWF-Ostseebüros

Mittwoch, 11. November 2021
Wisent-Wildnis und Welterbe. Der polnisch-belarussische Nationalpark von Białowieża

Prof. Dr. Thomas Bohn/JU Gießen

Mittwoch, 17. November 2021
Von der Umwelt zur Unabhängigkeit. Die grünen Bewegungen in der Estnischen und Lettischen SSR 1985 bis 1991
PD Dr. David Feest und Detlef Henning, M. A./Nordost-Institut Lüneburg

Mittwoch 24.11.2021
Černobyl‘ als Bio- und Ökosphäre: 35 Jahre nach der Katastrophe

Prof. Dr. Monica Rüthers und Prof. Dr. Anja Tippner/UHH

Mittwoch, 01. Dezember 2021
Dark ecology and the Russian Arctic

Dr. phil. Habil Natalia Kukarenko/Northern Artic University, Arkhangelsk

Mittwoch, 08. Dezember 2021
Sehnsuchtsort und „schmutzigstes Meer der Welt“ – Zur Umweltgeschichte des Ostseetourismus

Dr. Jan-Hinnerk Antons/HSU, Hamburg

Mittwoch, 15. Dezember 2021
Poetry and the anthropocene: Ecological initiatives and poetic interventions in Poland
Prof. Dr. Julia Fiedorczuk/Universität Warschau

Mittwoch, 05. Januar 2022
Das Zeitalter des Menschen als Vermächtnis des Kalten Krieges?

Vorläufer des Anthropozän-Denkens
Ann-Kathrin Benner, M.A./IFSH, Hamburg

Mittwoch, 12. Januar 2022
Klimawandel im Hohen Norden Russlands: Wie Rentierhirten die Veränderungen in der Tundra beschreiben
Prof. Dr. Joachim Otto Habeck/Institut für Ethnologie, UHH

 

Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger Stemmann

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