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Kino Politischer Kurzfilm

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Das Metropolis Kino zeigt im August jeweils am Montag und am Dienstag politische Kurzfilme vor der Abend-Vorstellung.

Freiluftkino auf dem Rathausmarkt

Termin:

August 2022, montags und dienstags vor der Abendvorstellung

Veranstaltungsort:

Kommunales Kino Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
www.metropoliskino.de

Im August 2022 präsentieren das kommunale Kino Metropolis, die Kurzfilmagentur Hamburg und die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg die politischen Kurzfilme jeweils montags und dienstags im Metropolis Kino vor der Abendvorstellung. Die Auswahl der Filme erfolgte im Rahmen des gemeinsamen Projektes durch Dr. Rita Bake (ehemalige stellvertretende Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg) und Michael Conrad (ehemaliger Geschäftsführer, Kulturring der Jugend).

Montag, 1. August, 19:00 Uhr

Virtual Voice

Suzanna Mirghani, Sudan/Katar 2021, Animation, 6'42 Min.
Suzi ist eine Ego-Kriegerin und Online-Avatarin, die im Rhythmus der Algorithmen der sozialen Medien marschiert. Sie wird von vorübergehender Empörung erleuchtet, einer Politik des Populären. Leere virtuelle Stimmen, die Ungerechtigkeiten widerhallen lassen. Ihr Aktivismus ist abstrakt. Ihre Hilfe ist hypothetisch. Ein satirischer Blick auf die Gegenwart.


Montag, 8. August, 19:00 Uhr

Schöner als Zuhause

Marie Pauline Bagh, Deutschland 2022, animierter Dokumentarfilm, 2'36 Min.
Für Frauen, die häusliche Gewalt erleben, ist ein Frauenhaus oft der einzige Ausweg. Der Film gibt einen Einblick in diesen Schutzraum und wahrt dabei die Anonymität seiner Bewohnerinnen.


Dienstag, 9. August, 19:00 Uhr

Broken

Nan Khin San Win, Myanmar 2021, Dokumentarfilm, 12'54 Min.
Das Leben von Frauen und Mädchen ist im konfliktbeladenen Bundesstaat Kayah in Teilen von sexueller Gewalt bestimmt. Der Dokumentarfilm beschreibt die persönlichen Traumata der Frauen in Myanmar. Da sich der Konflikt von einer Generation zur nächsten fortsetzt, leben die Frauen und Mädchen weiterhin in Angst.


Montag, 15. August, 19:00 Uhr

Blue Devil Blues

Rayan Abdelrahman, Schweiz 2021, Dokumentarfilm, 11'58 Min.
Eine Reise in das New York der 1950er und 1960er Jahre, das von großen Bluesmen und Jazzmusikern wie Memphis Slim, Sydney Bechet oder Lou Bennett bewohnt wurde. Gesehen durch die Augen des schwarzen amerikanischen Autors James Baldwin. Seine subjektive Erzählweise lädt uns ein, diese Musik durch das Prisma der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung und des Kampfes um Gleichberechtigung der afro-amerikanischen Bevölkerung zu verstehen.


Dienstag, 16. August, 19:00 Uhr

Absence

Marc Herichér, Frankreich 2021, Animation, 10'00 Min.
Ein obdachloser alter Mann, dem übel wird, bricht auf dem Boden zusammen und bleibt auf allen Vieren stehen. Einige Passanten weichen ihm aus, ignorieren ihn, andere versuchen ihm zu helfen, geben ihm einige Geldmünzen. Das plötzliche Interesse von Journalisten an diesem Mann in der kalten Jahreszeit nimmt uns mit in einen grotesken und absurden Medienstrudel, der unser Verhältnis zu Informationen und zu unserer liberalen Gesellschaft klar und drastisch hinterfragt.


Montag, 22. August, 19:00 Uhr

Tears Will Remain

UA/DE 2022, Leri Matehha, 12'40 min.
Bakhmut, eine kleine Stadt im Osten der Ukraine, wird zu einem Beispiel für die Dichotomie zwischen der sowjetischen Vergangenheit und der (westlichen) Zukunft. Der Film ist eine Betrachtung über die verschiedenen Denkmäler von Regimen und wie diese die Menschen in ihrem täglichen Leben beeinflussen. Bis er den Höhepunkt der kulturellen und politischen Grenzen in einem Produkt findet: dem sowjetischen Champagner.


Mittwoch, 24. August, 19:00 Uhr

Die Betroffenen

Rikke Gregersen, Norwegen 2020, Kurzspielfilm, 13'00 Min.
Kurz vor dem Start des Flugzeuges lehnt eine Passagierin es ab, sich hinzusetzen, um so die Abschiebung eines Mannes, der mit im Flugzeug sitzt, zu verhindern. Solange sich die Passagierin nicht hingesetzt und angeschnallt hat, darf das Flugzeug nicht starten. Im Flugzeug entsteht ein Chaos, das bestimmte Verhaltensweisen und Reaktionen aufzeigt, die ein großes moralisch und ethisches Dilemma verdeutlichen.


Montag, 29. August, 19:00 Uhr

TIO

Juan Medina, Mexiko 2021, Animation, 12'40 Min.
Martin ist ein übermütiger Teenager, der an seinem ersten Arbeitstag in den Minen auf den alten Andres trifft, der ihm die Bedeutung der Ahnenrituale und den Respekt vor dem TIO (Onkel) erklärt, dem Dämonengott, der die Minen bewacht und dem er auch ein Opfer bringen muss, um in Ruhe arbeiten zu können. Martins Respektlosigkeit und Ungläubigkeit vor dem TIO ziehen den Zorn des Minenwächters auf sich, was schwerwiegende Folgen hat.


Mittwoch, 31. August, 19:00 Uhr

Unter Menschen

Caren Wuhrer, Deutschland 2020, Kurzspielfilm, 7'26 Min.
Eltern lernen das erste Mal den Freund ihrer Tochter kennen. Nichts Besonderes, würde man meinen – jedoch verschmelzen in Bruchteilen einer Sekunde verschiedene Vorstellungen, Konflikte und Interessen. Alle vier Beteiligten kommen mit ihren eigenen Hoffnungen und Ängsten zu diesem Treffen und alle werden enttäuscht. Die Eltern, Edda und Egon, hoffen auf einen smarten, gut aussehenden, finanziell abgesicherten jungen Mann. Oona, die Tochter, wünscht sich nichts mehr, als dass ihre Eltern Yak genauso lieben wie sie.

Die Hauptfilme finden Sie im Kalender auf der Webseite des Kino Metropolis www.metropoliskino.de

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